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Bist du einer dieser 4 Frühstücks-Typen?

von Gina Buhl

12 JANUAR 2019

Health

Einer neuen Studie zufolge gibt es in der Schweiz genau vier Frühstücks-Typen. Erkennt ihr euch in einem wieder?

Während sich manche morgens Schinkengipfeli, O-Saft und einen grossen Cappuccino reinhauen, führen sich andere Energy-Drink und Zigi für einen freshen Start zu Gemüte – oder verzichten ganz aufs Frühstück.

Beim Zmorge scheiden sich die Geister. Genau genommen lassen sie sich in der Schweiz sogar in vier unterschiedliche Frühstücks-Typen einteilen. Das zeigt jetzt eine Studie, die im neuen Schweizer Ernährungsbulletin erschienen ist.

34,8 % Frühstücksverweigerer

Das Forscherteam, bestehend aus Ernährungswissenschaftlern und Ärzten, wollte untersuchen, wie genau die Frühstücksgewohnheiten der Schweizer aussehen. Dazu wurden 2086 Frauen und Männer aus der Deutschweiz, der Romandie und dem Tessin zwischen 18 und 75 Jahren befragt.

34.8 % der Befragten gaben an, gar nicht zu frühstücken. Die Ergebnisse der anderen wurden mit dem Alternate Healthy Eating Index (AHEI) abgeglichen. Damit wollten die Experten herauszufinden, wie sich die jeweiligen Zmorge-Vorlieben auf die Gesundheit auswirken.

Frühstückt ihr regelmässig?

8301 Votes
  • Ohne Zmorge geh ich nicht aus dem Haus! 41%
  • Bei mir muss es morgens schnell gehen – ich frühstücke nur wenn ich Zeit hab. 30%
  • Ich bekomme nichts runter. 29%

Die vier Frühstücksmuster der Schweizer

18,7 % der Schweizerinnen und Schweizer frühstücken demnach "Brot" (heisst: weisses Brot und Backwaren, Butter und gezuckerter Brotaufstrich wie Konfitüre, Honig oder Schokoladenaufstrich). Besonders untervertreten seien in dieser Gruppe die 18- bis 29-Jährigen. Glück gehabt, ihr Millennials: Dieses Frühstücksmuster schneidet in der AHEI-Gesundheitsanalyse nämlich mit Abstand am schlechtesten ab.

Für 15 % aller Befragten gibt es morgens "Getreide mit Zucker" – was Milch, vorgezuckerte Frühstückscerealien, Süssigkeiten und Süssgetränke bedeutet. Die Gruppe der 30 - 44-Jährigen führt hier das Feld mit 31,2% an. Interessant ist auch: Die italienischsprachigen Schweizer liegen im Schweizer Sprachregions-Vergleich bei diesem Frühstücksmuster ganz hinten.

Nicht ganz so gut kommen die "Salzigen" mit 13,7 % weg. Sie frühstücken Wurst, Käse, Saft oder Süssigkeiten – was sich offensichtlich direkt auf der Waage bemerkbar macht: Übergewichtige Personen sind bei diesem Frühstücksmuster nämlich besonders stark vertreten.

Bei 17,8 % der Teilnehmer steht "Birchermüesli", also unverarbeitete und ungezuckerte Getreideflocken, Joghurt, Nüsse und Früchte, auf dem Tisch. Und ratet mal, welche Gruppe sich in den Ergebnissen besonders hervor tut? Die Frauen mit 65.3 % gegenüber der 50,2 % Männer. Krass: In der deutschsprachigen Region frühstücken ganze 74,9 % so, in der französischsprachigen nur 22,2 % und im Tessin nur 2,9 %. Solltet ihr euch aber nochmal überlegen, liebe Tessiner. Dieses Frühstück schneidet beim Healthy Eating Index mit Abstand am besten ab.

Alles in allem hätten die Schweizer ziemlich gesunde Frühstücksgewohnheiten – auch wenn sich die Forscher wohl wünschen würden, dass mehr Schweizer überhaupt regelmässig Zmorge essen würden. Der Verzicht sei, so die Experten, nämlich noch ungesünder als das Frühstück der Brot-Gruppe. Na dann.

Und? Wie sieht euer Frühstück aus?
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