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Imaxtree

So findest du das perfekte Rouge für deinen Hauttyp

von Irène Schäppi

17 FEBRUAR 2020

Beauty

Eine Expertin verrät, wie das Auftragen von Rouge wirklich funktioniert und welche Textur zu welchem Hauttyp passt.

Die Catwalk-Technik Draping (auch Side Eye Blush genannt) sieht zwar auf dem Laufsteg toll aus, im echten Leben aber eher weniger. Eine zusätzliche Herausforderung beim Schminken mit Rouge: den perfekten Farbton zum eigenen Hauttyp zu finden. Um Shoppingfails und eventuelle Schminkdesaster zu vermeiden, teilt Michèle Clausen, Bobbi Brown National Makeup, hier ihr Rouge-Know-how mit euch.

  • Wie finde ich das richtige Rouge für meinen Hauttyp?
    "Bei trockener Haut empfehle ich Crèmerouge, denn pudriges Rouge setzt sich gerne in Trockenheitsfältchen ab, was diese Hautunregelmässigkeit leider eher betont. Crèmerouge dagegen verschmilzt schön mit der Haut und sorgt so für einen natürlichen Look. Für normale bis ölige Haut verwende ich aber lieber Rouge auf Puderbasis, da dieses von der Haut besser aufgenommen wird."
  • Worauf muss man beim Kauf von Rouge besonders achten?
    "Bei Fashion Shows habe ich gelernt, dass der Farbton der Unterlippe auch die perfekte Farbe für die Wangen ist. Achtet auch darauf, ob eure Lippen ungeschminkt eher rötlich, bräunlich wirken oder sogar in einem Pfirsich-Ton leuchten. Beim Rouge-Kauf zieht ihr die Unterlippe am besten leicht nach unten und wählt die Farbe, die dem Ton der Innenseite der Unterlippe am nächsten kommt. Ruhig so lange mischen, bis die perfekte, individuelle Farbe entsteht. Das kann im Laden zwar ein bisschen dauern und weird aussehen, lohnt sich aber total. Mein persönlicher Tipp beim Puderrouge: Kauft eines ohne Glanz- oder Schimmerpartikel. Denn wenn ich meinem Make-up-Look mehr Glow geben möchte, lege ich lieber noch mit einem Highlighter nach und setze damit Akzente."
  • Wie trägt man Rouge richtig auf?
    "1.
    Vor dem Rouge eine getönte Tagescrème oder leichte Foundation auf die Haut auftragen. Nur so werden Unebenheiten oder Rötungen ausgeglichen und das Rouge kann danach so richtig schön strahlen. Achtung: Wenn man selbst zu Rötungen oder sogar Rosacea neigt, würde ich auf Rouge verzichten.
    2.
    Mein Lieblingstrick: Vor der morgendlichen Make-up-Routine lache ich mich als erstes im Spiegel selbst an – das gibt mir irgendwie einen positiven Start in den Tag. Und ihr könnt dabei auch gleich das Rouge auftragen. So gehts: Beginnt auf den Apfelbäggli, zieht das Rouge mit einem Pinsel nach oben in Richtung eurer Ohren und verblendet die Farbe. Wichtig: Verwendet Rouge nicht als Bronzer oder Contouring, diese Schminktechnik sieht nur auf Catwalks oder Fotoshootings gut aus."
    3.
    Nicht so schlimm, falls ihr mal kein Rouge dabei habt. Lippenstift geht auch. Einfach mit den Fingern zuerst in den Lippenstift, dann auf die Wangen tupfen und mit kreisenden Bewegungen verblenden."
  • "Apropos Verblenden, egal ob ihr mit Crème- oder Puderrouge arbeitet: Nur wenn ihr das Rouge richtig gut in die Haut einarbeitet, also verblendet, gibts diesen so begehrten Effekt, bei dem ihr ausseht, als wärt ihr von einem gerade von einem Waldspaziergang heimgekommen."
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