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5 Tipps, die gegen lästiges Aufschieben helfen

von Janine Heini

14 OKTOBER 2019

Life

Aufgaben und Entscheidungen vor sich her zu schieben, ist ein weit verbreitetes Problem. Von nun an erledigen wir Dinge sofort.

"Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." Habt ihr auch jedesmal die Augen gerollt, wenn eure Eltern früher diesen Spruch gebracht haben? Auch im Erwachsenenalter sind wir immer wieder mit Aufschieben konfrontiert. Da hat man sich fest vorgenommen, an der Seminararbeit zu schreiben und beginnt stattdessen die Wohnung bis ins letzte Eck zu putzen.

Diese Form von Aufschieberitis wird wissenschaftlich Prokrastination genannt (vom Lateinischen procrastinare für vertagen). Man weiss, was man tun sollte, machts aber trotzdem nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wer prokrastiniert, hat in der Regel Angst vorm Scheitern und davor, Fehler zu machen. Aber auch Überforderung, schlechtes Selbstmanagement und mangelnde Organisation können laut Expertinnen und Experten Ursachen sein. Manche schieben auch einfach auf, weil sie den Zeitdruck brauchen. Mit unseren Tipps gehört das allerdings der Vergangenheit an.

5 Probleme und wie du sie löst
  • Das Problem: Du glaubst, du hast noch genügend Zeit. Man sagt, eine Aufgabe dauere immer so lange, wie man Zeit zur Verfügung hat.
  • Die Lösung: Je dringlicher eine Aufgabe ist, desto eher widmest du dich ihr. Termindruck lässt sich aber auch selber erzeugen. Du könntest zum Beispiel deine Freundin zum Abendessen einladen – bis dann muss die Küche geputzt sein.
  • Das Problem: Übertriebener Perfektionismus. Je höher die Ansprüche, desto wahrscheinlicher das Aufschieben.
    Die Lösung: Gib dich öfter mit weniger zufrieden. Das sogenannte Pareto-Prinzip besagt, dass 80 Prozent des Ergebnisses mit nur 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht werden.
  • Das Problem: Zu viel vornehmen und alles auf einmal erledigen wollen. Das überfordert und entmutigt dich bloss.
    Die Lösung: Bei der Salami-Taktik geht man eine aufwendige, unübersichtliche Aufgabe in kleinen Schritten an – eine Salami isst man ja auch in kleinen Stücken und nicht als Ganzes. Dadurch wirkt der Arbeitsaufwand weniger bedrohlich.
  • Das Problem: Oft halten einen weniger wichtige Dinge davon ab, dringende Sachen zu erledigen.
    Die Lösung: Das A und O sind Ordnung und Struktur am Arbeitsplatz. In deinem Blickfeld auf dem Tisch solltest du nur das haben, was du auch wirklich brauchst. Vorsicht auch vor digitalen Ablenkern! Notifications gehören aus, das W-Lan kannst du wenn möglich auch ausschalten. Zudem gibts spezielle Webseiten-Blocker.
  • Das Problem: Die äusseren Bedingungen sind optimiert und die Deadlines gesetzt. Die grösste Schwierigkeit ist aber, endlich anzufangen.
    Die Lösung:
    Nimm dir vor, dich nur zehn Minuten lang der Aufgabe zu widmen. Es fällt in der Regel viel einfacher, weiterzuarbeiten, wenn man mal mit etwas begonnen hat.

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