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Amanda Bynes gibt ihr Comeback auf dem Cover von "Paper"

von Alisa Fäh

27 NOVEMBER 2018

Entertainment

Sie verfiel den Drogen und beendete über Nacht ihre Hollywood-Karriere – jetzt spricht Teenie-Star Amanda Bynes über ihren Absturz.

Nach verwirrten Auftritten in der Öffentlichkeit und Twitter-Schlammschlachten wurde es ruhig um Schauspielerin Amanda Bynes. Nun ist die 32-Jährige zurück: Auf dem Cover des "Paper Mag" zeigt sich der ehemalige Kinderstar im classy Business-Look und erzählt im ersten Interview seit Jahren von ihrer Drogenvergangenheit.

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Courtesy of Paper Mag

Mit 16 begann die Schauspielerin damit, Marihuana zu rauchen. Danach hat sie mit Ecstasy und Kokain experimeniert, bis sie auf Amphetamin gestossen ist. Amanda mochte ihr Aussehen nicht – besonders in "She's the Man" konnte sie sich in ihrer Rolle als Junge kaum im Spiegel anschauen. So griff sie 2007 während den Dreharbeiten zu "Hairspray" zu Amphetaminen, um sich selbst ertragen zu können. Es folgten jahrelanger Drogenkonsum und Depressionen.

Sie hängte ihre Karriere an den Nagel

Durch die Drogen habe sie sich die Texte für ihre Rollen nicht mehr merken können, gibt sie im Interview zu. 2010 hielt sie es nicht mehr aus, sich selbst im Film "Easy A" zu sehen: "Ich war absolut überzeugt, dass ich mit dem Schauspielern aufhören muss." Ihren Ausstieg aus dem Schauspiel-Biz gab die Kalifornierin über Twitter bekannt – ein Fehler, wie sie heute findet: "Ich war high und dachte: 'Wisst ihr was? Ich habs so satt!' also hab ichs einfach getan. Es war wirklich dumm und ich sehe das jetzt ein."

Nach dem Schauspiel-Aus habe die 32-Jährige keinen Sinn mehr im Leben gesehen, erzählt sie: "Es war eine dunkle, traurige Welt für mich. Ich war den ganzen Tag zugedröhnt, sass vor dem Fernseher und tweetete." Dabei feuerte sie unter anderem gegen Rihanna und schrieb: "Chris Brown hat dich geschlagen, weil du nicht hübsch genug bist." 2014 wurde sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, ein Richter übertrug ihrer Mutter die Vormundschaft, Amanda verschwand aus dem Rampenlicht.

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Heute schämt sie sich

Sie bereut ihre Drogenvergangenheit: "Ich schäme mich wirklich für die Dinge, die ich gesagt habe. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, aber wenn ich könnte, würde ich es tun. Es tut mir sehr leid, dass ich Menschen wehgetan und angelogen habe, das macht mich wirklich fertig", so die Kalifornierin. "Alles, woran ich mein ganzes Leben gearbeitet habe, habe ich irgendwie durch Twitter ruiniert."

Mittlerweile ist die 32-Jährige fast vier Jahre lang clean. Im Dezember wird sie ihren Abschluss am Fashion Institute of Design and Merchandising machen. Die Tage ihrer Drogensucht sind vorbei: "Als ich von diesen Substanzen wegkam, realisierte ich sofort, was ich getan hatte – es war, als wäre ein Alien in meinen Körper eingedrungen. Das ist so ein komisches Gefühl." Für die Zukunft hat sie klare Pläne: Sie wolle wieder Filme drehen und eine Modemarke gründen, sagt Amanda im Interview. "Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Ich bin durch ein tiefes Tal gegangen und habe es geschafft und überlebt. Von hier aus kanns nur aufwärts gehen."

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