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8 Dinge, die wir uns abgewöhnen sollten

von Karin Zweidler

13 JANUAR 2017

Life

Krisen, Kummer, Katastrophen: Manche Menschen haut scheinbar gar nichts um. Wenn wir diese blöden Angewohnheiten sein lassen, könnten wir das auch schaffen.


  • In Selbstmitleid versinken
    Wer statt Lösungen nur der Frage "Warum immer ich?" nachgeht, kommt nicht weiter. Auch wenns manchmal die scheinbar angenehmste Lösung ist: Selbstmitleid macht das eigene Unglück zum Riesending, lässt uns Negativität statt Leichtigkeit ausstrahlen und nervt erst noch unsere Mitmenschen.
  • Sich gegen Tatsachen sträuben
    Es gibt Dinge, ziemlich viele sogar, die wir nicht ändern können. Es regnet genau in den Sommerferien, auf der Couch ists gerade ganz schön einsam, weil niemand Zeit hat, der Freund hat sich neu verliebt – und zwar nicht in dich. Wir können jetzt wütend sein und uns innerlich gegen die Umstände auflehnen, jammern. Oder wir nehmen die Dinge an, so traurig, blöd oder ungerecht sie sind. Schauen, wie es jetzt weitergehen könnte. Und investieren unsere Energie in die Dinge, die wir wirklich in der Hand haben.
  • Nur auf andere hören
    Im Normalfall kennt uns niemand so gut wie wir uns selber. Macht es also Sinn, sich Entscheidungen, Outfits, Drinks von anderen aufschwatzen zu lassen? Lieber fragen: Was möchte ICH eigentlich? Was macht mich glücklich? Was tut mir gut? Auch wenn die Antwort dann vielleicht eine andere ist, als sie der Rest der Welt gegeben hätte.
  • Der Vergangenheit nachhängen
    Jaja, damals, als der Ex-Freund noch da, der Job noch nicht so anstrengend, die Lieblingshalskette noch nicht verloren war. Erinnerungen sind schön und gegen eine Prise Nostalgie beim Rotwein-Abend oder dem Estrich-Ausmisten ist nichts einzuwenden. Wer aber der Vergangenheit mehr Gewicht gibt als der Gegenwart, verpasst den Moment. Und nimmt gar nicht wahr, dass vielleicht gerade jetzt etwas so schön ist, dass wir uns später gern daran zurückerinnern.
  • Die Zukunft als Retter sehen
    Gerade ist alles blöd – aber egal, denn irgendwann, da wird bestimmt alles besser, oder? Zukunftsträumereien sind schön, motivieren und manchmal machen sie sogar, dass alles kribbelt vor Aufregung. Wenn wir aber immer auf noch besser, schöner, toller hoffen, verpassen wir – wieder – die Gegenwart. Die einzige Zeit, die wir aktiv gestalten können.
  • Sich mit anderen vergleichen
    Es gibt 1001 Gründe, andere zu beneiden. Die aalglatte Steil-Karriere der blöden Party-Bekanntschaft zum Beispiel, die Eloquenz der blitzgescheiten Arbeitskollegin und den viel, viel, viel flacheren Bauch der besten Freundin, die auch noch die ganze Zeit Pommes mampft. Das Schöne: Das hat absolut nichts mit uns selbst zu tun. Lieber auf die eigenen Stärken konzentrieren und genau das machen, was uns so richtig gut liegt.
  • Sich selber hinten anstellen
    Zwischen dem Freundin-, Schulter-zum-Anlehnen-, Tochter-, Partygranate-, Sportskanone- und Büro-Ass-Sein geht oft das Wichtigste vergessen: Man selbst. Wer regelmässig allein mit sich ist, in sich reinhört und genau das tut, was sich gerade gut anfühlt, ist ausgeglichener und sammelt Kraft, um danach wieder alles zu erfüllen, was so ansteht – und zwar gern.
  • Sich von anderen abhängig machen
    Du hast einen Freund? Wunderbar. Dazu eine allerbeste Freundin? Noch schöner. Dein Glück und Unglück hängt trotzdem weder von den beiden noch von irgendwem oder irgendetwas sonst ab. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, uns auch ganz für uns allein eine gute Zeit zu machen und auch selber stark sein zu können.
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