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6 Tipps im Kampf gegen Food Waste

von Andrée Getzmann

11 APRIL 2019

Food & Home

Um die 90 Kilogramm Nahrung wirft jede Schweizerin und jeder Schweizer pro Jahr weg. Hier sechs Tipps, wie wir mithelfen können, dass weniger Essbares im Güsel landet.

Über 2 Millionen Tonnen Lebensmittel wandern in der Schweiz jedes Jahr in den Abfall. Fast die Hälfte davon schmeissen wir laut dem Bund allein in den Haushalten weg. Dabei kann jede von uns täglich mithelfen, Food Waste zu reduzieren. Sechs Tipps.

  • Guck in den Kühlschrank
    Wer vor dem Einkaufen einen Blick in den Kühlschrank wirft, weiss, was noch da ist und vermeidet Doppelkäufe. Mit einer Checklist läufst du weniger Gefahr, irgendwas einzupacken, weils grad "Aktion" ist. Ach ja, und wie hat schon Mami gesagt? "Geh nicht mit leerem Magen einkaufen!" Mami hat recht.
  • Lager richtig
    Lebensmittel bleiben länger gut, wenn die Umgebung stimmt. Deshalb solltest du deinen Kühlschrank sauber halten; Die Plattform Foodsharing Schweiz empfiehlt, ihn mindestens einmal pro Monat gründlich zu reinigen. Angefangenes oder Offenes lagert man besser in geschlossenen Behältern. So hindert man Keime und Schimmelpilze an der Expansion. Mit regelmässigen Checks eliminierst du Verdorbenes frühzeitig – oder noch besser: du lässt es erst gar nicht verderben.
  • Vielleicht klappts ja mit dem Nachbarn
    Grad keine Muskatnuss zuhause? Es fehlen 10 Gramm Haselnüsse für den Kuchen oder der Löffel Mehl für die Sauce? Grosse Packungen sind für kleine Haushalte nicht wirklich praktisch. Geht nicht nur dir so. Also frag doch erst mal die Nachbarin, bevor du los marschierst, dir ein Kilo Mehl kaufst und den grössten Teil davon den Lebensmittelmotten überlässt.
  • Sei kreativ
    Das Gemüse im Kühlschrank macht einen schlappen Eindruck? Kleinschnippeln, mit Knobli und Zwiebeln anbraten, mit dem übrig gebliebenen Glas Wein von Samstagabend ablöschen und ein paar Minuten dünsten. Käse drüber? Käse drüber! PS: Leckere Anti-Food-Waste-Rezepte gibts bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung.
  • Mach dich schlau
    Es gibt diverse lokale Organsationen, die sich gegen Verschwendung wehren: zum Beispiel das Bündnis "Bio für Jede" (in Zürich, Bern, Baden und Rapperswil), Äss-Bar (in den Filialen werden Backwaren vom Vortag zu reduzierten Preisen verkauft), oder auch der Zürcher Verein "Brotoloco", der einmal pro Woche in einem Garten Brot backt. Wer sich bei Foodsharing Schweiz registriert, kann "Lebensmittelretter" werden und sich und die Community mit übrig gebliebenen Nahrungsmitteln versorgen.
  • Check dein Handy
    Sollte mal wirklich Ebbe im Kühl- und Nudelschrank herrschen, musst du nicht zwingend sofort den nächsten Grosseinkauf starten: Über die App "Too Good To Go" findest du übrig gebliebene Resti-Menus und Lebensmittelpackages in deiner Nähe – zu reduzierten Preisen. Bon App.
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