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5 Tipps, wie du deinen Plastikkonsum verringern kannst

von Isabelle Koller

19 JUNI 2018

Life

In der Schweiz ist der Verbrauch von Plastikver-packungen dreimal so hoch wie in anderen europäischen Ländern: 125 Kilogramm produziert jede Schweizerin und jeder Schweizer pro Jahr. Wir sagen euch, wie man den eigenen Plastikkonsum verringern kann.

Kürzlich wurde mir bei meinem exzessiven Konsum von Eiskaffee bewusst, dass ich ihn immer mit Strohhalm trinke – und wie viel Abfall ich mit diesen blöden Plastikdingern produziere. Weswegen ich mir sofort Edelstahl-Strohhalme bestellt habe. Die Strohhalme sind wiederverwendbar und kommen mit einer kleinen Bürste, damit man sie auch reinigen kann. Seither habe ich immer eines der Röhrli dabei und werde die Plastikhalme auch zukünftig im Ausgang höflich ablehnen.


Damit auch ihr euer Leben ein bisschen umweltfreundlicher einrichten könnt, haben wir euch einige Tipps und Alternativen rausgesucht.

  • Bienenwachstücher anstelle von Folie
    Täglich nutzen wir Alu- oder Frischhaltefolie, um Esswaren frisch zu halten. Eine gute Alternative zur Plastik- und Alufolie sind Bienenwachstücher: Baumwolltücher, die mit Bienenwachs beschichtet werden. Sie passen sich fast so gut an verschiedene Formen an wie Alufolie und sind nach kurzem Abwaschen wiederverwendbar.
  • Zero-Waste Shops
    Statt Reis und Pasta in Plastikverpackungen zu kaufen, kannst du auch mal in einem Zero-Waste Geschäft vorbeischauen. Da bringst du deine eigenen Einmachgläser oder wiederverwendbaren Säckli mit und füllst dir von Mehl über Müsli bis zu Tees selber so viel ab, wie du benötigst. Man kommt ohne Abfall nach Hause und spart dabei noch Geld. Ausserdem sehen Einmachgläser in der Küche sowieso viel besser aus als Plastiksäcke. Zero Waste einkaufen könnt ihr in Zürich bei Foifi und Chez Mamie, in Winterthur bei Bare Ware oder in Bern bei Palette.
  • Bitte keine Plastik-Strohhalme mehr!
    Schon gewusst? Röhrli sind ganz schön schädlich für unsere Umwelt. Jedes Jahr landen zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Weltmeeren, dazu gehören vor allem Kleinplastik-Teile wie eben Röhrli, aber auch Rührstäbchen, Besteck und Säckli. Strohhalm-Alternativen gibts aus Glas, Edelstahl und aus Holz.
  • Plastiksäckli muss nicht sein
    Damit sind nicht nur die 5-Rappen-Tüten an der Kasse gemeint, sondern auch die, die du für Früchte und Gemüse brauchst. Überleg gut, ob zwei Äpfel wirklich eine Verpackung brauchen, du wäschst sie zuhause ja eh. Falls du doch nicht ohne kannst, gibt es ganz günstige Baumwollbeutel.
  • Coffee-to-go-Becher
    Die tollsten Einwegbecher-Alternativen haben wir euch schon vorgestellt, jetzt müsst ihr euch nur noch einen anschaffen – falls ihr das noch nicht getan habt –, und von den Rabatten profitieren, die es bei einigen Caféketten gibt, wenn man den Becher selbst bringt.
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