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5 Naturprodukte, die dir beim Einschlafen helfen

von Sonja Siegenthaler

9 AUGUST 2018

Health

Stress, Lärm oder die Hitze der vergangenen Wochen: Vieles kann uns den Schlaf rauben. Wir zeigen euch natürlichen Schlafmittel, mit denen ihr zu Ruhe kommt.

Rechte Seite, linke Seite, Fenster auf und wieder zu – wie wir in den vergangenen Tropennächten gemerkt haben, wirken sich äussere Umstände stark auf unseren Schlaf aus. Laut Studie leidet rund ein Viertel der Schweizer unter Schlafstörungen – und so mancher greift zu chemischen Schlafmitteln. Die wirken zwar schnell, verschlechtern auf Dauer aber unsere Schlafqualität und können abhängig machen. Viel besser: Pflanzliche Beruhigungs- und Schlafmittel, die uns sanft in den Schlaf wiegen.


Hier sind 5 Schlaf-Förderer, auf die auch wir schwören.

Für die Naturliebhaberin

Was: Arvenholz

Warum: Die Arve ist ein in den Alpen vorkommender Nadelbaum, der beruhigende Öle im Holz gespeichert hat. Wissenschaftler aus Österreich haben bewiesen, dass sich Arvenholz während der Nacht positiv auf die Herzfrequenz auswirkt. Das Holz senkt beim Schlafen die Herzfrequenz, wodurch wir mit einer besseren Schlafqualität und mehr Erholung rechnen können.

Wie: Als Späne in einem Gefäss neben dem Bett, aber auch in Kissen oder als Möbel.

Für die Snackerin

Was: Magnesium

Warum: Auch Magnesium hat eine nachgewiesene, positive Auswirkung auf unseren Schlaf. Das kommt nicht von Ungefähr: Magnesium ist mitunter an der Produktion des Schlafhormons Melatonin mitbeteiligt, wonach ein Magnesiummangel zu Schlafstörungen führen kann.

Wie: Gute Magnesium-Lieferanten sind Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Hafer, Bananen, Cashew- und Walnüsse, dunkler Kakao ohne Zusatzstoffe.

Für die Chillerin

Was: Cannabidiol (CBD)

Warum: CBD ist einer von 80 chemischen Wirkstoffen der Hanfpflanze und wird momentan wegen seiner angeblich beruhigenden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung sogar in der Beauty gehypt. Da die Untersuchung der Wirksamkeit von CDB in den Startlöchern steckt, gibt es noch keine Langzeitstudien in Bezug auf Schlafstörungen. Kurzzeitstudien zeigen jedoch, dass die Einnahme von CBD in einer höheren Dosierung zur Verlängerung der Schlafdauer und einer verbesserten Schlafqualität führen kann.

Wie: Als Öl, Tee oder Kapseln.

Für die Olfaktorische

Was: Lavendel

Warum: Lavendel ist eine traditionelle Heilpflanze und vermindert bereits nach einmaliger Anwendung die Ausschüttung von Stress- und Angsthormonen, was besonders beruhigend und schlaffördernd wirkt.

Wie: Als ätherisches Öl, in Kissen, Tee, Kapseln, als Badezusatz oder Tinktur.

Für die Kräuterhexe

Was: Melisse, Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Johanniskraut

Warum: Natürliche Schlafmittel oder Nacht-Tees basieren meist auf diesen fünf Kräutern und wirken bei Ein- und Durchschlafschwierigkeiten. Baldrian soll zusätzlich bei Prüfungsangst helfen und Johanniskraut hat eine antidepressive Wirkung.

Wie: Als Tee, Tabletten, Tinkturen, Zusatz in Duschmitteln, Deodorants, Körperemulsionen.

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