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5 Dinge, die ich im Büro gelernt habe

von Anaïs Rufer

23 JANUAR 2020

Job & Budget

Textpraktikantin Anaïs hat bei Friday zum ersten Mal in einem Büro gearbeitet. Ein Fazit.

Momentan befinde ich mich im berühmt-berüchtigten Zwischenjahr. Vergangenen Sommer habe ich meine Matura abgeschlossen und im September mein Praktikum bei Friday begonnen. Nun, fünf Monate später, fühlt sich die Schule unglaublich weit weg an und ich bin vollkommen in der Berufswelt angekommen. An den Büroalltag musste ich mich allerdings zuerst gewöhnen.

Das ist typisch Büro
  • Ständig auf Koffein
    Mein Kaffeekonsum im Büro ist, seit ich bei Friday arbeite, exponentiell gestiegen. An dieser Stelle: Danke an meine Freundin für die Vorwarnung – entkommen bin ich der Koffeinsucht trotzdem nicht. Bei der Kaffeemaschine in der Küche habe ich aber neue Bekanntschaften gemacht. Koffein verbindet, oder so. Wie übrigens auch die tägliche Diskussion übers Mensa-Essen.
  • Keine Zeit für niemanden
    Als Redaktorin ist eine gute Planung auf jeden Fall ein Muss, denn die Agenda wird schneller voll als gedacht. Inzwischen kann ich auch verstehen, weshalb meine Mutter mit ihren Freundinnen jeweils am Mittwochabend in drei Wochen abmacht. Die Woche ist ruckzuck durchgeplant, wenn an fünf Tagen bis 18 Uhr gearbeitet wird. Da bleibt nicht mehr viel vom Sonnenlicht, also Props an alle, die das seit Jahren machen und deren Work-Life-Balance im Gleichgewicht ist. Ich schaff das auch nach fünf Monaten Praktikum noch nicht.
  • Hallo Ergotherapie
    Im Büro sitzt du den ganzen Tag. Wer hat da eigentlich keine Rückenprobleme? Stehpulte sind deswegen auf der Redaktion weit verbreitet. Mit meiner chronischen Sehnenscheidenentzündung und meinen überbeweglichen Handgelenken, musste ich regelmässig zur Ergotherapeutin, um meine Haltung am Arbeitsplatz in den Griff zu bekommen. Ich glaube das gehört auch zum Erwachsenwerden, Hilfe.
  • Nicht so anonym
    Sobald ich morgens das Bürogebäude betrete und mit dem Lift in den 5. Stock fahre, werde ich von allen Seiten mit einem "Hoi" oder einem "Morgä" empfangen. Im Büro wird also geduzt und gegrüsst, wie das auch mit Nachbarinnen und Nachbarn gemacht wird. Mein Lieblings-Part an den gemeinsamen Lift-Fahrten ist jeweils der, wenn eine Person schon im 3. Stock aussteigt und sich die Beteiligten im breitesten Züridütsch "en Schönä" wünschen. Das ist so richtig erwachsen, das macht in der Schule niemand!
  • Friday-Partys sind grossartig
    An Geschäftsessen seien immer alle betrunken, auch diejenigen, bei denen man es nicht erwartet hätte, heisst es. Und jaaa: Das hat sich bei mir bewahrheitet. Die Friday-Partys waren absolute Highlights. Da kanns auch mal passieren, dass es zu lustigen Fotoshootings mit der Chefin, wilden Taxifahrten oder gemeinsamen Tattoosessions im Club kommt...
Friday Family
zvg

Teamfoto nach drei Gläsern Champagner und zwei Gin Tonics <3

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