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4 Dinge, die du während dem Studium unbedingt tun solltest

von Roberta Fischli

23 SEPTEMBER 2018

Job & Budget

Studieren macht riesigen Spass. Doch nach der Absolventenfeier wartet die Arbeitswelt – und für viele die Erkenntnis, dass sie zwischen Partys und Kaffeepausen besser ein paar Dinge beachtet hätten. Wir sagen auf was es ankommt, während du die Vorlesungsbank drückst.

  • Spinne einen roten Faden
    Besonders in den Geistes- und Sozialwissenschaften sind die wenigsten Studiengänge auf einen bestimmten Beruf ausgelegt. Es liegt also an dir, dich vom Rest abzuheben. Eine Möglichkeit ist, dir schon während dem Studium ein Profil zuzulegen, indem es in der Wahl deiner Seminare und Vorlesungen einen "roten Faden" gibt, der dir Fachkenntnisse verleiht und diese auch einem potentiellen Arbeitgeber signalisiert. Leider eignet sich nicht jeder Studiengang gleich gut dafür. Manche bestehen von Anfang bis Schluss aus Pflichtvorstellungen, die wenig Raum für Wahlfreiheit lassen. Andere geben ihren Studierenden die Möglichkeit, sich mittels Spezialisierungen und verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten ein eigenes Profil anzulegen. Wenn das möglich ist, solltest du das unbedingt tun. Ein Blick auf das Vorlesungsverzeichnis oder den Studien-Aufbau sind wertvolle Orientierungshilfen.
  • Engagiere dich
    In den USA und England sind ehrenamtliche Aktivitäten sowas wie freiwillige Pflichtmandate. Wers nicht tut, ist bei der Job-Bewerbung schnell draussen. Hierzulande gehört das aktive Mitwirken in Vereinigungen oder Clubs zwar nicht zum Standardprogramm – aber genau deshalb kannst du dich damit profilieren.
    Du interessierst dich für Politik? Dann engagiere dich im Studierendenverband und sammle Erfahrung in der Hochschulpolitik. Du kannst dir eine Zukunft im Journalismus vorstellen? Stell dich bei der Uni-Zeitung vor. Oder streitest du gerne? Einen Debattier-Club gibts bestimmt auch. Später sind es oft genau jene Kontakte zu Gleichgesinnten, die dir auch später bei der Jobsuche weiterhelfen können.
  • Sammle Praxiserfahrung
    Zugegeben, Praktika haben einen zwiespältigen Ruf. Für manche ist es das Ticket ins Berufsleben, für andere ein ewiges Hamster-Rad, aus dem sie nicht mehr rauskommen. Fakt ist: Entscheidend ist, an welchem Punkt in deiner Karriere du ein Praktikum absolvierst, und was du daraus machst. Das Studium ist die perfekte Zeit, um einen Einblick in verschiedene Branchen zu erhalten. Falls du keine Möglichkeit siehst, Praxiserfahrung neben deinem Studium zu sammeln, bietet sich auch eine Pause zwischen Bachelor- und Masterstudium an. Das hilft dir, dich frühzeitig mit der Realität deines möglichen Traumjobs zu konfrontieren – und falls er dir immer noch gefällt, kannst du dich mit deiner Erfahrung bei späteren Bewerbungsgesprächen von der Konkurrenz absetzen.
  • Nutze deine Vorteile
    Die Studiengebühren in der Schweiz sind vergleichsweise gering – und kommen mit sehr vielen Vorteilen: Prämien-Vergünstigungen, preiswertere Studentenwohnungen, Gratiszugang zu Fitness-Zentren, Spezialtarife bei Handyverträgen und Zeitungs-Abos. Du wirst nie mehr günstiger leben als jetzt. Übrigens: Viele Unternehmen sehen Studierende als zukünftige Topverdiener und wollen sie deshalb möglichst früh an sich binden. Deshalb profitierst du jetzt auch von guten Zinsen bei Bankkonto-Abschlüssen, vergünstigten Museums- und Kinoeintritten oder Handy-Abos. Es geht aber noch viel weiter: Einige Modeunternehmen bieten mittlerweile sogar Studierenden-Rabatt auf ihr Sortiment an, genau wie der Musik-Streaming Dienst Spotify.
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