Lavaux Suissetourisme
Schweiz Tourismus

14 Tipps für deinen Trip in die Romandie

von Emmanuel Coissy

4 AUGUST 2018

Life

Sehr französisch, ganz nah: Emmanuel Coissy, Friday-Leiter aus der Westschweiz, zeigt uns seine Lieblings-Spots.

Von den meisten Schweizer Städten aus ist man in etwas über zwei Stunden in Lausanne. Grandios! Sprache, Stimmung, Leute, Essen, Clubs – alles ist ein wenig anders. Irgendwie mehr Frankreich als Schweiz und trotzdem vertraut. Umso erstaunlicher, dass wir eher nach Berlin, London oder Paris fliegen, als Genf, Lausanne oder Neuchatel einen Besuch abzustatten. 

Und: Auch Friday erscheint bereits in der Westschweiz – online und gedruckt. Höchste Zeit also, unserem Kollegen Emmanuel Coissy ein paar Adressen für einen 48h-Trip in die Romandie zu entlocken.

Die Badis
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In der ehemaligen Frauenbadi Les Bains des Dames kann man es sich gut gehen lassen.

Le sentier des Saules ist seit Jahren der Sommerspot in Genf schlechthin. An der Promenade der Rhône trifft man sich, badet und grilliert.

Für viele aus der Ostschweiz etwas näher: das Seebad Les Bains des Dames in Neuchâtel. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den Neuenburger See – er wirkt fast wie ein Meer! Die architektonisch wunderschöne ehemalige Frauenbadi aus dem 19. Jahrhundert ist der perfekte Platz für Lunch, Dinner oder ein paar Drinks. Das Restaurant hat übrigens auch im Winter geöffnet. Wer Bock auf Wasserskifahren hat: Les Bain des Dammes ist auch dafür die richtige Adresse.

Das Essen
Brasserie De Montbenon Swiss Image Chchristof Schuerpf
Swiss Images/Christof Schuerpf

Ein Traum am See: Die Brasserie Montbenon

Die Inda Bar in Genf hat vergangenes Jahr an der geschäftigen Rue Blanvalet eröffnet. Die Küche ist indisch fusion und die Cocktails sind sehr lecker. (An der Rue Blanvalet kann man übrigens danach ganz einfach in andere tolle Bars weiterziehen).

Von der Terrasse der Brasserie Montbenon in Lausanne hat man einen fantastischen Ausblick auf den Genfersee. Das Montbenon hat zudem die wohl charmantesten Kellner und Gäste der Region. Checkt vorher unbedingt, ob ein Event stattfindet – der Big-Gin-Tonic-Abend ist beispielsweise sehr lustig!

Die Museen

Bei grosser Hitze lohnt es sich in eines dieser beiden Museen zu flüchten: Das Musée de l’Elysée in Lausanne ist. umgeben von einem sehr schönen Park, in einer alten Villa untergebracht und zeigt von zeitgenössischer Kunst bis Fotografie zahlreiche sehenswerte Werke. Um den Kopf zwischendurch frei zu kriegen: Der See ist in ein paar Minuten zu Fuss erreichbar.

Die Fondation Pierre Gianadda in Martigny ist ein privates Museum und schon von aussen sehr aufregend. Im Museum selbst findet man viele grosse Meister der Malerei des 19. Jahrhunderts bis heute. Aktuell auch: The Master of Black, Pierre Soulages. Wer es nicht so mit Malerei hat, geht in den Garten. Hier gibts Skulpturen zu sehen, querbeet durch die jüngere Kunstgeschichte.

Das Degustieren
Absithe Suissetourisme
Schweiz Tourismus

Eine Flasche Absinth ist das perfekte Souvenir.

Lange war Absinth aufgrund seines Thujon-Gehalts in der Schweiz verboten. Nachdem man die Rezeptur änderte ist der Wermutschnaps heute vollkommen legal. Im Val-de-Travers (eh ein grandioses Tal) kann man auf den Spuren der Grünen Fee, wie Absinth auch genannt wird, wandern.

Wer lieber Wein trinkt, besucht Lavaux, eines der schönsten Weinanbaugebiete der Schweiz und Weltkulturerbe der Unseco. Wer hier zwischen den Reben wandert kehrt durstig und hungrig im Wannaz ein. Wein und Food sind Bioprodukte aus der Gegend. Santé!

Die Clubs

Und natürlich geht man auch in der Westschweiz nicht um 22 Uhr ins Bett. Für all jene, die auf House und Electro stehen, wäre das Audio in Genf eine super Adresse. Auf dem kleinen, intime Dancefloor mit Bar bleibst du garantiert nicht allein. Donnerstags ist der Entritt übrigens frei. In Lausanne geht man ins Folklor. Auch hier clubbt man zu House und Electro.

Die Unterkünfte
Chandolin Boutique  Press Picture
zvg

Top Adresse: Das Hotel Chandolin im Wallis.

Vevey ist sowieso ein süsses Städtchen. Diesen August kann man mitten im Stadtzentrum im Bravo! Conceptstore  schlafen, der dann ein Pop-up Hotel ist. Die Übernachtung ist mit 299 Franken zwar nicht gerade günstig, ein Gutschein fürs Essen in der Brasserie de la Coupole und der Eintritt in den Spa des Hotels Astra Vevey sind aber inklusive.

Wer in die Berge will, checkt im 2017 eröffneten Hotel Chandolin im Walliser Dorf Chandolin ein. Wer es diesen Sommer nicht mehr schafft, merkt sich das Hotel für einen Winterausflug. Ein Doppelzimmer ist ab 230 Franken zu haben. Aus Chandolin stammt übrigens auch die Schweizer Schriftstellerin und Fotografin Ella Maillart, die in den 30er- und 40er-Jahren um die ganze Welt reiste. Eine spannende Frau, deren Reisereportagen inspirierender sind als jeder Instagram-Account.

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