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Arbeiten über den Wolken

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24 AUGUST 2018

Life

Reisen und die Welt entdecken – wer träumt nicht davon? Als Flight-Attendant gehört dies zum Arbeitsalltag. Wir durften eine Swiss-Cabin-Crew auf ihrer Reise nach Maskat begleiten und wollten erfahren, was dabei hinter den Kulissen passiert.

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ie Triebwerke dröhnen, der tonnenschwere Airbus setzt sich in Bewegung: Die letzten Vorbereitungen für den Flug nach Maskat werden getroffen – und ich darf im Cockpit dabei sein. «Während des Starts wird grundsätzlich nicht geredet», erklärt mir der Copilot die Regeln und fügt mit einem Zwinkern an, «Ausser da steht ein Elefant auf der Piste, das müsstest du mir sagen.» Wir schnallen uns an, und unser Airbus A330 rollt Richtung Startbahn. Schliesslich gibt der Tower die Starterlaubnis. Hebel werden betätigt und Knöpfe gedrückt, das Flugzeug beschleunigt: «Ready for take off.» Ich kenne dieses Gefühl aus der Kabine, aber hier vorne wirkt alles viel intensiver, fast surreal – das Cockpit ist eine kleine Welt für sich.

Der Flughafen Zürich und das Crew-Briefing, an dem ich eine Stunde zuvor noch gesessen habe, scheinen nun weit weg zu sein. Um alles Wichtige zu besprechen, hatte sich die Besatzung rund um einen grossen Tisch versammelt. Als Erstes fiel mir die Stimmung im Raum auf: fröhlich und freundschaftlich. Die ganze Crew stellte sich mir mit Vornamen vor. Andrea, unsere Maître de Cabine, leitete das Briefing, und es gab viel zu besprechen: Arbeitsbereiche wurden zugewiesen und Aufgaben verteilt, Zeitverschiebung und Unterkunft vor Ort erwähnt, genauso wie die Tatsache, dass wir vier «Very Important Passengers» an Bord haben werden. Auch die Sicherheit war ein Thema – etwa wie die Crew im Brandfall vorgehen würde. Captain und First Officer stellten sich ebenfalls vor und erläuterten ihren Part: Wetterlage, Flugzeit sowie Zwischenlandung und Auftanken in Dubai waren ihre Themen. Die Maschine, in der wir jetzt sitzen, war gerade aus New York gekommen. Aufgetankt und bereit für unsere Reise nach Maskat, wartete sie am Gate auf uns.

Aber nun im Flugzeug sehe ich die Landschaft vorbeiziehen, dann erreichen wir die Startgeschwindigkeit. Die Nase des Airbus hebt an, Sekunden später befinden wir uns in der Luft – im Cockpit ist das ein Wahnsinnsgefühl. Viel zu schnell haben wir unsere Reiseflughöhe erreicht. Die Sicherheitsgurte werden gelöst, aufstehen ist wieder erlaubt, und in der Kabine beginnt der erste Service – mit mir am Trolley.

Was für eine Herausforderung: Obwohl das Flugzeug jetzt ruhig seinen Kurs hält, ist es gar nicht so einfach, die Passagiere bei den Fluggeräuschen richtig zu verstehen, und die Platzverhältnisse sind knapp. Meter für Meter schiebe ich den voll beladenen Trolley vor mir her, lächle, nicke und versuche, alles richtig zu machen. Zum Glück lächeln die meisten Passagiere freundlich zurück, und das Servieren macht mir mit jeder Sitzreihe mehr Spass. Am Ende des Gangs bin ich aber fix und fertig und meine Achtung für die Arbeit der Flight-Attendants ist noch mehr gestiegen.

Für Andrea, unsere Kabinenchefin, ist es hingegen ein Leichtes. «Ich liebe meinen Job. Ich will nie mehr irgendetwas anderes machen», schwärmt sie. Seit 20 Jahren ist Andrea als Flight-Attendant unterwegs: «Die allermeisten Flüge laufen absolut planmässig ab. In meiner Karriere habe ich nur ein einziges Mal einen medizinischen Notfall erlebt. Darauf werden wir aber in der Ausbildung vorbereitet. Und wir sind ja auch nicht allein hier oben, sondern stehen immer in Kontakt zu unseren Kollegen am Boden.» Auch Bewegendes gehört zu ihrem Beruf: «Ich hatte einmal eine Frau an Bord, die im Ausland ihre Tochter verloren hatte und mit uns zurück in die Schweiz flog. Es ist dann Teil meines Jobs, für diese Person da zu sein und ihr die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Dieses Erlebnis hat mich sehr berührt.» Man spürt, wie sehr sie für ihren Beruf brennt, und ich bin beeindruckt von dieser Leidenschaft.

Andrea ist nicht die Einzige an Bord, die mit Herz und Seele dabei ist: Auf meiner Tour durch den Airbus mache ich halt in der Küche der First Class. Hier schaue ich Ariane beim Anrichten des wohl leckersten Essens der Lüfte über die Schultern. Wenn ich mir die enge, funktional eingerichtete Bordküche so anschaue, käme ich nie auf die Idee, dass hier richtige Gourmet-Teller kreiert werden – doch das Ergebnis ist Spitzenklasse: Zur Vorspeise gibt es Lachs, und ich darf probieren. Genauso köstlich, wie es aussieht, schmeckt es auch. Neben dem erstklassigen Essen fällt mir aber vor allem eines auf: Die Handgriffe sitzen, die Crewmitglieder sind perfekt aufeinander abgestimmt. Jeder kennt seine Aufgabe, hilft und unterstützt, wo er kann – und bei alledem herrscht eine tolle Stimmung. Das beeindruckt umso mehr, weil die Crews für jeden Flug neu zusammengestellt werden und sich die meisten ihrer Mitglieder oft erst kennen lernen.

مرحبا بك في مسقط – Willkommen in Maskat!

Zwischen Bordküche, Service-Trolleys und spannenden Gesprächen vergeht die Zeit wortwörtlich wie im Flug. Für die Landung darf ich wieder ins Cockpit, und der Countdown kündigt unser Eintreffen in Maskat an: «1000 Meter über Boden. 400, 200... Touchdown!» Am Gate wartet bereits ein Bus, der uns in eine andere Welt befördert: Die warme Luft in Maskat riecht süsslich, nach Jasmin, schwerem Parfüm und nach Middle East. 24 Stunden werden wir hier gemeinsam verbringen, und ich freue mich sehr darauf.

Erfahre im zweiten Teil der Story, was ich zusammen mit der Crew in Maskat erlebt habe!

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