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Die Suppe, die glücklich macht

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29 MÄRZ 2019

Food & Home

Bündner Gerstensuppe schmeckt nach Skiferien und Bergromantik. Unsere Vorfahren assen sie aber vor allem, um durch den Winter zu kommen.

Zu kaum einem Gericht passt der Begriff «Soul Food» besser als zu einer Bündner Gerstensuppe. Die rustikale Spezialität wärmt nicht nur den Magen, sondern auch die Seele und schmeckt im Flachland genauso gut wie oben in den Bergen. Dass die Bündnerinnen und Bündner ihre Lieblingssuppe ausgerechnet mit Gerste zubereiten, ist kein Zufall. Das nahrhafte Getreide gedeiht auch in Höhenlagen und bei Temperaturen unter 10 Grad ausgezeichnet. Es ist also ideal für den bergigen Kanton.

Während die Gerste heute Gourmets aus aller Welt erfreut, war sie für die Bevölkerung Graubündens früher eminent wichtig, um durch die kargen Winter zu kommen. Ihren typischen Geschmack geben der Bündner Gerstensuppe Rauch- und Trockenfleisch, Sellerie, Rüebli, Lauch, Zwiebeln, Wirz und ein grosszügiger Schuss Rahm. Als Rauchfleisch eignet sich Speck, als Trockenfleisch Rohschinken oder Bündnerfleisch. Wichtig ist es, die Zutaten in ganz kleine Würfel zu schneiden, ehe man sie im Fett anschwitzt. Für die nötige Bindung sorgt ein wenig Mehl, dann erst löscht man die Suppe mit Bouillon ab und lässt sie rund zwei Stunden köcheln.

Natürlich kannst du auch eine vegetarische Version der Bündner Gerstensuppe zubereiten, dafür ersetzt du Fleisch- einfach durch Gemüsebouillon und verwendest als zusätzliche Einlage neben der Gerste nur Gemüse. Zum Garnieren der fertigen Suppe sind Schnittlauchröllchen ideal, Petersilie passt aber ebenfalls gut. Das Originalrezept der Bündner Gerstensuppe ausfindig zu machen, ist übrigens ein Ding der Unmöglichkeit. Wie bei den meisten dieser bäuerlichen Speisen gibt es unzählige Rezepte. Auf jeden Fall lohnt es sich aber, auch die Bouillon selber zuzubereiten. Sie ist nämlich die Seele jeder Suppe.

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