17925

Apéro o’clock

Paid Post

12 JULI 2019

Food & Home

Darfs eine Pizzaschnecke mehr sein? Klar! Denn: beim Apéro spielt das Gebäck eine wichtige Rolle.

Weisst du, wer den Ur-Aperitif erfunden hat? Ein Doktor, so sagt man, soll es gewesen sein. Und zwar Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums. Er empfahl seinen appetitlosen Patienten, vor den Mahlzeiten ein bitteres Getränk zu sich zu nehmen. Den sogenannten Vinum Hippocraticum. Dazu wurden Kräuter und Blumen in süssen Wein eingelegt. Die bittere Note dieses Aperitifs (aperire ist das lateinische Wort für aufmachen) sollte den Magen der Patienten öffnen und sie schneller wieder gesund machen.

Kein Zufall also, dass Italiens klassische Aperitifgetränke wie Campari, Martini und Aperol auch heute noch mit bitteren Kräutern zubereitet werden - und Appetit kriegt man auch davon. Darum ist es schon fast logisch, dass zum Aperitif - egal ob mit oder ohne Alkohol - Häppchen gereicht werden. In anderen Ländern sieht man das zwar nicht dringend so, in der Schweiz aber schon. Schinkengipfeli, Grissini, Pizzaschnecken, Strudelnestli, Blätterteigpastetli - die Varianten an Apérogeback sind fast unendlich. Und beliebt: das zeigen die Schweizer Verkaufszahlen. Um 3,1 Prozent nahm der Absatz der pikanten Knuspereien im letzten Jahr landesweit zu.

Wer selber Apérogebäck machen will, aber unter Zeitdruck steht, kauft einfach fertigen Blätterteig oder Pizzateig und übernimmt dann die Ausgestaltung und das Backen selber. Viele Blätterteigsorten sind übrigens vegan, da sie mit Pflanzen-Margarine statt Butter hergestellt werden. Als einfache Füllung eignet sich Frischkäse mit frischen Kräutern, die Mischung kann mit Schinken oder Lachs angereichert werden.

Bleibt die Frage: Kann man sich beim Apéro satt essen? Eigentlich gilt der Apéro als Einstimmung, nicht als Mahlzeit. Ausser, es wird soviel Salziges und Süsses offeriert, dass niemand mehr Hunger hat. Das ist dann ein Apéro Riche, der das Abendessen ersetzt.

Pizzaschnecken

Paid Post

Paid Posts werden von unseren Kunden oder von Commercial Publishing in deren Auftrag erstellt. Sie sind nicht Teil des redaktionellen Angebots.