Kopie von 17142 Mince Pies

Das Leibgericht des Weihnachtsmanns

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20 DEZEMBER 2019

Food & Home

Die Feiertage ohne Mince Pies sind in England unvorstellbar. Dass diese kleinen Törtchen bei Laien für Verwirrung sorgen, hat mit der Füllung beziehungsweise deren Namen zu tun.

Sie sind ungefähr handtellergross, süss und gehören im britischen Königreich zu den wohl wichtigsten Traditionen der Weihnachtszeit – die unwiderstehlichen Mince Pies. Kennt man diese nicht, denkt man schnell an eine mit Hackfleisch (Mincemeat) gefüllte Teigtasche. Und geht man zurück ins Mittelalter, wäre das sogar korrekt. Damals hiess diese Köstlichkeit nämlich Chewette und wurde mit Fleischstücken sowie gekochten Eiern zubereitet. Doch über die Jahre wurden diese Pies immer süsser und mit der Zeit verschwand die Fleischfüllung vollkommen.

Heute besteht ein typischer Mince Pie aus getrockneten Früchten, gehackten Nüssen und Gewürzen wie Zimt oder Muskatnuss. Zudem enthält er meist einen Schuss Rum oder Brandy. Ist das Küchlein dann fertig gebacken, wird er mit einem Zuckerguss oder Puderzucker garniert und als Süssspeise zum Tee oder Dessert serviert.

Auch der Weihnachtsmann ist den Törtchen verfallen – sie gelten gar als dessen Leibgericht. Deshalb stellen einige Familien traditionell an Heiligabend ein oder zwei Mince Pies gemeinsam mit einem Glas Sherry oder Brandy sowie einer Karotte für die Rentiere vor den Kamin, um sich für die Geschenke zu bedanken.

Und weil alle gerne an etwas Schönes glauben, gibt es auch den passenden Brauch dazu. Eine Weisheit aus dem Mittelalter besagt nämlich: Wenn du jeden Tag zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (6. Januar) einen Mince Pie isst, wirst du für die nächsten zwölf Monate mit Glück gesegnet sein. Na dann, haut rein und geniesst ein glückliches neues Jahr!

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