Bild

Wer hats erfunden?

Paid Post

8 NOVEMBER 2018

Food & Home

Mailänderli, Brunsli, Chräbeli und Zimtsterne sind die beliebtesten Schweizer Weihnachtsguetsli. Ihre Tradition reicht zum Teil fast 500 Jahre zurück.

Fangen wir mit einer vermeintlich leichten Frage an: Woher stammt das Mailänderli? Die Antwort lautet nicht Mailand, sondern Basel. In einem Basler Kochbuch von 1780 findet sich die erste schriftliche Erwähnung der Spezialität – inklusive Rezept. Historiker gehen davon aus, dass Mürbeteig-Biskuits aus der Lombardei den ersten Mailänderli-Bäcker zu seiner Kreation inspiriert haben. Die italienischen Vorbilder enthalten allerdings noch kandierte Früchte und sind mit Mandeln verziert.

Die Wurzeln des berühmten Badener Chräbeli reichen sogar noch weiter zurück. Nachdem findige Köpfe im 18. Jahrhundert mit der Entwicklung von sogenanntem Bauernmarzipan (anstelle der teuren Mandeln verwendeten sie Weissmehl) begonnen hatten, ist um 1710 in der Beschreibung einer Badenfahrt laut dem Gebäckforscher Max Währen das erste Mal explizit von Chräbeli die Rede. Brunsli, die ihren Namen der Schokolade im Teig verdanken, assen die Basler ebenfalls ab dem 18. Jahrhundert.

Den Zimtstern kannte man dagegen bereits im 16. Jahrhundert. Da Zimt sündhaft teuer war, jedoch nur in den höchsten Kreisen. Entsprechend steht die erste schriftliche Quelle zu dem Gebäck in Verbindung zu einem Treffen zwischen dem deutschen Kaiser Karl V. und Kardinal Lorenzo Campeggio 1536 in Rom. Bis auch Normalsterbliche zur Weihnachtszeit Zimtsterne genossen, dauerte es noch einmal rund 200 Jahre.

Rezept: Mailänderli

Dieser Beitrag ist ein Paid Post unseres Kunden FOOBY

Beiträge, die als Paid Post gekennzeichnet sind, werden von unseren Kunden oder von Commercial Publishing in deren Auftrag erstellt. Paid Posts sind somit Werbung und nicht Teil des redaktionellen Angebots.