Gyozateaser

Verrückt nach Gyoza

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4 OKTOBER 2018

Food & Home

Die pikant gefüllten Teigtaschen sind in Japan so beliebt, dass ihnen eine Stadt sogar ein Denkmal gesetzt hat. Wie Gyoza am besten schmecken, sagt Japan-Experte Jan Knüsel.

So bekannt wie Tortellini oder Ravioli sind Gyoza hierzulande noch nicht, geschmacklich stechen sie die Konkurrenz aus Italien aber locker aus. Der Clou bei den japanischen Teigtaschen ist die pikante Füllung, zu deren wichtigsten Zutaten Ingwer, Chilis und Knoblauch zählen. Weil sie vor dem Dämpfen angebraten werden, punkten Gyoza zudem mit köstlichen Röstaromen.

Als Japans Gyoza-Hauptstadt gilt das 100 km nördlich von Tokio gelegene Uts­uno­miya. «Auf 500’000 Einwohner kommen rund 200 Gyoza-Restaurants. Vor dem Bahnhof steht sogar eine steinerne Gyoza-Statue, und überall gibt es Souvenirs in Gyoza-Form zu kaufen», erklärt Jan Knüsel, Zürcher Japan-Experte und Betreiber des Blogs Asienspiegel.ch.

Obwohl sie heute als japanische Spezialität gelten, stammen Gyoza ursprünglich aus China. Man nimmt an, dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit Besatzungssoldaten aus der Mandschurei nach Japan kamen. Wie viele andere Gerichte – zum Beispiel Curryreis oder Tonkatsu – bürgerten die Japaner die chinesischen Jiaozi durch die Verwendung heimischer Zutaten gewissermassen ein.

«Die Gegend um Uts­uno­miya ist zum Beispiel für ihren besonders schmackhaften Schnittlauch bekannt, weshalb diese Zutat dort in den allermeisten Gyoza zu finden ist», sagt Knüsel. Natürlich hätten aber auch andere Regionen ihre Gyoza-Spezialitäten. «Auf Hokkaido etwa lieben es die Leute, zu den Teigtaschen Curryreis zu essen. Die Restaurantkette Miyoshino hat diese Kombination 1977 erfunden und bietet sie heute in 25 Filialen auf der nördlichsten Insel Japans an.» Auch als kalter Snack für unterwegs sind Gyoza zu haben. Hierfür bettet man die Teigtaschen in eine kleine Portion Fried Rice ein, damit man sie bequem in einer Hand halten kann. Diese Erfindung geht auf das Konto der Minimarktkette Ministop und greift die Tradition auf, diverse Speisen in Reis zu verpacken.

Gyoza

Rezept: Gyoza

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