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Foto: Stevan Bukvic

«Energiesparen geht ohne Komforteinbussen»

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30 OKTOBER 2018

Life

Wie wird man zur Energieheldin? Dr. Energy Jules Pikali hat Antworten.

Der grösste Energieirrtum?
Der grösste Irrtum ist zu glauben, mit Energiesparen seien Komforteinbussen verbunden. Es gibt viele Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Wie zum Beispiel ein Minergiehaus: Es braucht viel weniger Heizenergie, und trotzdem muss niemand frieren.

Man muss also nicht darben. Aber soll man auf schnell wechselnde Mode verzichten? Schliesslich kostet die Produktion jedes neuen Kleidungsstückes eine erhebliche Menge Energie.
Jeder muss sich bewusst sein: Für die Herstellung von Kleidern und auch für das Grundmaterial, ob Baumwolle oder Kunststoffe, braucht es Energie. Man sollte sie darum so lange wie möglich tragen.

Sind Secondhandkleider aus Energiesparsicht sinnvoll?
Secondhandkleider sind eine Chance: Auch mit einem kleinen Budget kann man sich Designer-Stücke beschaffen.

Soll man Kleider weniger oft waschen, um Strom zu sparen?
Lustige Frage! Wir waschen die Kleider meist nicht mehr, weil sie echt schmutzig sind, sondern weil sie einfach etwas stinken. Mit der richtigen Programmwahl für das Waschen lässt sich darum sehr viel Energie sparen: Vorwaschen weglassen, möglichst niedrige Waschtemperatur wählen und natürlich die Maschine immer ganz füllen.

Worauf kann man bei Lebensmitteln achten, um zur Energieheldin zu werden?
Auch in den Lebensmitteln steckt Energie, graue Energie für Herstellung, Transport und Lagerung. Die Vermeidung von Food-Waste hat darum auf jeden Fall erste Priorität. Das heisst: möglichst wenig Lebensmittel wegwerfen.

Wie wichtig ist es, Lebensmittel aus der Region zu kaufen?
Grosses Gewicht sollte man auch auf Saisonalität und Regionalität legen: Wer Erdbeeren im Winter konsumiert, muss wissen, dass die Beheizung der Treibhäuser und der Transport sehr viel Energie verbrauchen.

Essen Vegetarier energieeffizienter?
Letztlich macht es auch Sinn, Fleisch bewusst und zurückhaltend zu konsumieren, weil es in der Herstellung energieintensiv ist.

Wie sparen Sie selbst im Alltag Energie?
BoN, also Betrieb ohne Nutzen, versuche ich, wo immer möglich, zu vermeiden. Das geht ganz einfach: Licht löschen, wenn es hell ist, Kaffeemaschine nach Gebrauch ausschalten. Treppe statt Lift benutzen. Die Liste lässt sich beliebig verlängern.

Dr. Energy, verraten Sie ihn uns zum Schluss – Ihren besten Energiespartipp?
Trinken Sie Leitungswasser statt Flaschenwasser. Für Flaschenwasser braucht es nämlich 500-mal mehr Energie. Zudem kann man sich so das Flaschenschleppen sparen.

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