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Ein internationaler Superstar auf dem Dessert-Teller

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13 DEZEMBER 2019

Food & Home

Wer in England zum Tee oder Dessert lädt, serviert oft den traditionellen Apple Pie. Weshalb die Kuchen früher aber nicht süss waren und welche Äpfel man am besten dazu nimmt, erfährst du hier.

Der Apfelkuchen – oder wie ihn die Briten nennen: Apple Pie – zählt zu den Urgerichten der europäischen Küche und ist heute einer der beliebtesten Kuchen weltweit. Wer diese Süssspeise erfunden hat, darüber streiten sich die Geschichtsschreiber. Würde man bei uns in die Runde fragen, wäre wohl Amerika mit seinem American Pie ein Favorit. Dem ist aber nicht so. Bereits im 14. Jahrhundert gab es in England Kuchen, die aussahen wie die heutige Pies. Zudem stammt das erste geschriebene Apfelkuchen-Rezept aus dem Jahre 1381 von der Insel. Doch diese Pies unterschieden sich klar von den Klassikern, wie wir sie heute kennen. Weil nämlich Zucker damals sündhaft teuer war, galten süsse Kuchen als Luxus, der nur den Reichen gegönnt war.

Heute verstehen wir unter einem britischen Apple Pie ein gedecktes Küchlein, das aussen knusprig und innen schön saftig ist. Den Teig teilt man dafür in zwei Hälften, die man als Boden beziehungsweise Deckel nutzt. Für die Füllung verwenden die Inselbewohner meistens ihre einheimische Apfelsorte Bramley. Die eher säuerliche Sorte eignet sich bestens als Kochapfel, da er nach dem Backen viele seiner Aromen behält. Weil er in unseren Läden jedoch kaum zu finden ist, kann man gut auf ähnliche Sorten wie Boskoop oder Braeburn ausweichen. Da hat wohl jeder seinen Favoriten.

Ist der Kuchen dann fertig gebacken, geniesst du ihn am besten – klassisch britisch – warm und mit viel Vanille-Sauce. Oder mit einer grossen Kugel Eis, wie es die Amerikaner machen. So oder so, der Apple Pie ist ein Evergreen, dem man kaum widerstehen mag.

How To Apple Pie 1

Rezept: Apple pie

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