Diese Feel-Good-Movies schauen wir immer wieder

Wir haben überhaupt gar nichts dagegen, dass Jahr für Jahr dieselben Klassiker im TV laufen. Die 6 Lieblinge der Redaktion.

Diese Feel-Good-Movies schauen wir immer wieder
Bild: Mauritius Images Cameron Diaz lässt die Seele baumeln in "The Holiday".
25 Dez '17
zurück +78 -43
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  1. "The Holiday" (2006)

    Eigentlich sind Iris und Amanda grundverschieden: Iris lebt als Journalistin in einem Cottage im englischen Nirgendwo, Amanda führt eine Werbeagentur in Hollywood. Etwas verbindet sie aber: Beide haben die Schnauze voll von Männern und wollen irgendwo untertauchen. Eine Haus-Tausch-Plattform später sitzen sie im Daheim der jeweils anderen und die Show – die natürlich trotzdem Männer beinhaltet – beginnt. Der Plot ist so abgedroschen, wie absehbar – und genau deshalb liebe ich ihn. Jedes Mal verliebe ich mich neu in Jude und Eli, jedes Mal verdrücke ich an derselben Stelle ein Tränchen, jedes Mal lässt der Film ein kitschig-klebriges Alles-wird-gut-Gefühl in mir zurück – auch nach der 12. Wiederholung im TV.
    Redaktorin Gina Buhl

  1. "Pretty Woman" (1990)

    Jedes Mal, wenn "Pretty Woman" im TV läuft und ich wie immer nicht wegschalten kann, ist meine Welt in Ordnung. Das liegt vor allen Dingen an meiner Julia-Roberts-Obsession. Ich liebe ihre Locken, ihr Kichern, ihr grosses Herz und ihre beste Freundin Kit, und ich liebe die Szene, in der sie mit ihrem neuen Edel-Look in die Boutique zurückmarschiert, in der sie zuvor so herablassend behandelt wurde. Oder wie sie im Bademantel neben Edward am opulenten Frühstückstisch sitzt und sich quietschvergnügt den Mund mit Croissant vollstopft. Vielleicht muss ich mir den Film einfach mal herunterladen.
    Redaktorin Marie Hettich

  1. "Scrooged" (1988)

    Charles Dickens' "Eine Weihnachtsgeschichte" über den verbitterten X-Mas-Verweigerer Ebenezer Scrooge im viktorianischen London ist eine meiner liebsten Weihnachts-Erzählungen überhaupt. Logisch bleibe ich bei jeder Verfilmung vor dem Fernseher hängen. Eine der kultigsten Umsetzungen der Story ist Regisseur Richard Donner mit "Scrooged" gelungen: Bill Murray spielt darin die 80er-Version von Ebenezer Scrooge und lässt als eiskalter TV-Produzent Frank Cross sogar Film-Bösewichte wie Darth Vader alt aussehen. Tiefschwarzer Humor, zynische Dialoge und jede Menge Weihnachts-Kitsch begeistern mich jedes Mal aufs Neue.
    Beauty-Redaktorin Irène Schäppi

  1. "Forrest Gump" (1994)

    Der naive aber liebenswerte Forrest Gump, genial gespielt von Tom Hanks, führt trotz tiefem IQ ein erfolgreiches Leben: Er begegnet berühmten Persönlichkeiten wie John F. Kennedy oder John Lennon, er wird ein erfolgreicher Footballspieler, Ping-Pong-Weltmeister, Kriegsheld, Shrimp-Fischer und schliesslich Millionär. Trotz all den Erfolgen sehnt er sich nur nach etwas bestimmten: Jenny, seiner grossen Liebe und Kindheitsfreundin. Forrest Gump, der "Dorftrottel", seine Unschuld und sein Herz aus Gold machen mich sehr, sehr happy.

    Text-Praktikantin Emel Erikçi

  1. "Der Teufel trägt Prada" (2006)

    Mein Feel-good-Movie für mich als Fashion Director ist natürlich "Der Teufel trägt Prada". Da ist natürlich alles völlig an der Realität vorbeigegriffen – in Wirklichkeit ists viel schlimmer als Modeassistentin da draussen. Aber ich spür grad wieder diesen Nuller-Jahre-Style: Miniröcke mit Overknee-Boots, geglättete Haare, Berets. Lustig. Vor allem Emily Blunt als hysterische Modeassistentin, die Anne Hathaway in der Hauptrolle komplett an die Wand spielt ist grossartig. Meine Tochter heisst nicht umsonst auch Emilie.

    Fashion Director Martina Loepfe

  1. "Dirty Dancing" (1987)

    Ich liebe diesen Film. Er stimmt mich nostalgisch, weil ich ihn zusammen mit meiner Schwester zum ersten Mal etwa mit sieben gesehen haben – auf VHS, aufgenommen vom TV von Papi. "Dirty Dancing" erinnert mich an unsere eigene Tanzkarriere als Kinder: Wir haben beide jahrelang lateinamerikanische Tänze getanzt. Und wenn Johnny, gespielt von Patrick Swayze, seinen berühmten Satz "Mein Baby gehört zu mir" bringt, schmelze ich. Ich kann nie wegzappen, wenn der Film läuft – never!

    Redaktionsassistentin Stefanie Goetz

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