11 Tipps für mehr Ruhe im Alltag

Überstunden, Chaos in der Wohnung und 37 unbeantwortete Whats-App-Nachrichten: Ganz schön schwierig, in unserem Alltag durchzuatmen. Wir haben ein paar Ideen.

Von: Karin Zweidler

11 Tipps für mehr Ruhe im Alltag
Bild: Lukasz Wierzbowski Sich einen Moment rausnehmen, wirkt manchmal Wunder.
23 Okt '17
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  1. Früher aufstehen

    Wecker sind eh unschön – ob sie 15 Minuten früher oder später klingeln, macht für unser Schlafpensum kaum einen Unterschied. Fürs Wohlbefinden aber schon: Denn die Chancen, dass ein Tag gut wird, an dem wir uns am Morgen schon das Müsli im Stehen reindrücken, zum Bus rennen und dann in einem semi-optimalen Outfit im Büro sitzen, weil die Zeit für einen Wechsel nicht gereicht hat, stehen eher schlecht.

  1. Eine Glücklichmach-Liste schreiben

    Zwischen Netflix und Wäsche waschen vergessen wir im Alltag oft genau die Dinge, die uns Freude bereiten: Spazieren, ein neues Rezept ausprobieren, ein Buch lesen. Alles auf eine Liste schreiben und jede Woche mindestens für einen Punkt Zeit frei schaufeln. Das füllt die Batterien.

  1. Alle Nachrichten auf einmal beantworten

    Ein im Sekundentakt blinkendes Handy kann gehörig unter Druck setzen: Alle wollen was, alle wollen es jetzt. Statt sich mit den unbeantworteten Nachrichten zu stressen, nur auf die wichtigen antworten und den Rest vor dem Schlafengehen erledigen – alle auf einmal.

  1. Lernen, auf sich zu hören

    Der Klassiker: Wir sind in absoluter Sofa-Stimmung, haben aber das Gefühl, partout noch in den Ausgang zu müssen. Oder: Wir sind wahnsinnig erschöpft, kämpfen uns aber zum Sport, weil wirs uns doch vorgenommen haben. Bringt aber leider alles nichts – ausser Stress. Lieber konsequent chillen und beim nächsten Mal zur Party oder ins Yoga gehen. 

  1. Zur Arbeit laufen

    So können wir nochmal tief durchatmen vor dem Bürotag, haben Zeit, richtig aufzuwachen und bekommen Extra-Bewegung obendrauf. ÖV ist keine Ausrede: Man kann auch ein paar Stationen früher aussteigen.

  1. Jemanden anrufen

    Und zwar immer dann, wenn das Gedankenkarussell mal wieder viel zu schnell dreht, wenn uns alles zu viel wird. Entweder ist die Person am anderen Ende gerade in einer völlig anderen Welt und lenkt uns ab – oder sie hat Rat.

  1. Atmen

    Gleiches Szenario wie bei Punkt 6, anderer Lösungsansatz: Atmen. Sich einen Moment rausnehmen und an einen Ort setzen, an dem wir allein sind (optimalerweise an der frischen Luft, geht aber auch auf dem WC-Deckel), die Augen schliessen und uns auf unsere Atmung konzentrieren. 2 Sekunden ein, 4 Sekunden aus. Ein, aus, ein, aus. Besser? Gut.

  1. Jeden Tag das Bett machen

    Bringt nicht nur Ordnung ins Schlafzimmer, sondern auch in den Kopf.

  1. Nicht zuplanen

    Denn der Blick in einen Terminplan, der bis in den nächsten Monat gefüllt ist, erdrückt. Wir müssen noch nicht wissen, mit wem – geschweige denn ob – wir nächsten Freitag das neue Resti ausprobieren und am Samstag in zwei Wochen Kaffee trinken. Wollen wir auch gar nicht. Denn wer weiss schon, ob wir genau dann Energie und Lust haben. Spontan bleiben entspannt.

  1. Ein Wochenende wegfahren

    Und zwar am besten allein und irgendwohin, wo niemand was von uns will. So tun wir nämlich genau das – und zwar nur das – worauf wir in dieser Sekunde Lust haben. Auch wenn das 48-Stunden-im-Bett-liegen ist, interessierts da niemanden.

  1. Ohne Laptop einschlafen

    Statt uns von irgendeiner Serie in den Schlaf wiegen zu lassen, das Macbook lieber zehn Minuten vorher weglegen und stattdessen den Tag Revue passieren lassen. Eine Variante: Schöne Dinge rauspicken und aufschreiben. Mit der Zeit kommt eine Sammlung voll guter Erinnerungen zusammen.

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