5 Dinge, die du über Brustkrebs wissen musst

Was hilft, Brustkrebs vorzubeugen? Und wie tastet man seine Brüste richtig ab? Hier gibts die wichtigsten Facts.

Von: Carole Barmettler

5 Dinge, die du über Brustkrebs wissen musst
Bild: iStock
16 Okt '17
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  1. Eine von acht Frauen erkrankt

    Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in westlichen Ländern. Eine von acht Frauen erhält in ihrem Leben die Diagnose Brustkrebs. In der Schweiz erkranken jährlich etwa 6000 Frauen neu. Ungefähr 20 Prozent der Betroffenen sind zum Zeitpunkt der Diagnose unter 50.

  1. Die Gene spielen kaum eine Rolle

    Wenn es in der Familie eine Häufung von Brustkrebs gibt – in der Verwandtschaft ersten Grades, also Mutter, Schwester, Tochter – ist das ein Risikofaktor. Auch können Kinderlosigkeit oder Mutterschaft nach dem 30. Lebensjahr risikoreich sein, ebenso Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, Rauchen und zu wenig Bewegung. Nur 5 bis 10 Prozent der Brustkrebserkrankungen sind auf die Gene zurückzuführen.

  1. Es gibt Apps, die dich ans Abtasten erinnern

    Verhärtungen, Knoten, Hautveränderungen, Dellen, plötzliche Grössenunterschiede, Entzündungen oder Ähnliches können mögliche Brustkrebs-Symptome sein. Nebst der jährlichen gynäkologischen Untersuchung ist es sinnvoll, selber einmal im Monat die Brüste abzutasten. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Es gibt übrigens Apps wie Breast Check Now, die dich ans Abtasten erinnern.

  1. Abtasten am besten eine Woche nach der Mens

    Es ist wichtig, dass die Brust immer etwa zum selben Zyklus-Zeitpunkt – am besten eine Woche nach der Monatsblutung – abzutasten. Denn die Brust verändert sich im Verlauf des Zyklus und das kann beeinflussen, wie und ob mögliche Veränderungen wahrgenommen werden. Das Abtasten geht ganz einfach: Am besten liegend beide Brüste mit den Fingerspitzen gründlich befühlen. Ebenfalls solltest du die Achselhöhlen abtasten, da sich dort Lymphknoten befinden. Wenn sich ein Tumor ausbreitet, können auch die Lymphen betroffen sein. 

  1. Nicht jede Veränderung ist bösartig

    Wenn ein Knoten oder eine Veränderung gutartig ist, spricht man nicht von Brustkrebs – das ist bei 3 von 4 Knoten oder Veränderungen der Fall. Trotzdem: Ob gutartig oder bösartig kann nur eine Fachärztin feststellen. Also regelmässig Abtasten und zur Untersuchung gehen!


    Du hast noch mehr Fragen? Antworten findest du bei der Krebsliga.

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