Die Lieblings-Hörbücher der Redaktion

Kaum etwas ist so entspannend wie einem Hörbuch zu lauschen. Unsere sechs Lieblinge – von "Harry Potter" bis "Homo Faber".

Die Lieblings-Hörbücher der Redaktion
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10 Sep '17
zurück +14 -5
10 Sep '17
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  1. "American Gods" von Neil Gaiman

    Wer einmal ein Buch von Neil Gaiman gelesen oder eben gehört hat, kann sich seinen geheimnisvollen, charismatischen Geschichten nicht mehr entziehen. "American Gods" jagt uns über US-Highways – begleitet von Trick-Betrügern, Göttern und toten Ehefrauen. Wobei wir nicht immer sicher sind, was Traum, Realität oder Parallelwelt ist. Perfekt, um sich aufs Sofa zu kuscheln und dem nahenden Unheil in Stefan Kaminskis Stimme zu lauschen.

    Felicia Hofmann, Text-Praktikantin

  1. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F.

    Dieses Buch gehört meiner Meinung nach zu den Pflicht-Biografien. Christiane F. schlitterte – bedingt durch die Schwierigkeiten mit ihren Eltern und ihren Umzug nach Berlin-Gropiusstadt – bereits mit 14 Jahren in die Drogenabhängigkeit und Prostitution. Sie schildert ihre Jugend in der Drogenhölle dermassen ergreifend, dass ich "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ganz gebannt in einem Stück gehört habe.

    Sonja Siegenthaler, Mode-Praktikantin

  1. "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling

    Ich liebe es, zu lesen. Aber ich liebe auch gemütliche Ausmist- und Rumräum-Tage zuhause. Da beides gleichzeitig schwierig ist, liebe ich neuerdings auch Hörbücher. Zum Beispiel "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling, der seine Jakobsweg-Erfahrungen selber vorliest. Das ist spannend, plätschert aber doch so gemütlich vor sich hin, dass man sich nebenbei auch auf die Wohnungsgestaltung konzentrieren kann.

    Karin Zweidler, Redaktorin

  1. "Homo Faber" von Max Frisch

    Der Roman von Max Frisch war bei uns in der Schule Pflichtlektüre – und das einzige Buch, das ich nicht nach zwanzig Seiten genervt in die Ecke geschmissen hab. In der gesprochenen Version catcht mich der rationale, geordnete und geradlinige Protagonist Walter Faber sogar noch mehr. Besonders wenn ich mal wieder mit mir selbst hadere, weil irgendwas nicht so läuft wie ich mir das ausgemalt hab, höre ich Felix von Manteuffels ruhiger Stimme zu und erinnere mich daran, dass der Mensch eben nicht wie eine Maschine funktionieren kann. Das muss auch Homo Faber lernen. Hier gehts zum Download.

    Gina Buhl, Redaktorin

  1. "Harry Potter" von J. K. Rowling

    Harry Potter soll nur für Kinder sein? Nix da! Zu meinem 21. Geburtstag habe ich von meiner besten Freundin alle sieben "Harry Potter"-Hörbücher auf Englisch bekommen. Ich war nie Fan von Hörbüchern, lieber hatte ich ein richtiges Buch in der Hand. Trotzdem habe ich dem Hörbuch über den Zauberlehrling eine Chance gegeben. Und siehe da: Nicht nur kann ich während des Hörens allerlei Dinge erledigen – Stephen Fry wiegt mich mit seiner Stimme auch in den Schlaf. 

    Emel Erikçi, Text-Praktikantin

  1. "Wo und wofür ich lebte" von Henry David Thoreau

    Ich mag Literatur-Klassiker und Philosophie-Schunken. Bin ich aber erschöpft oder angespannt, schaff ichs nicht, sie zu lesen. Dann also Hörbuch. Wenn mir warme, ruhige Stimmen die Zeilen vorlesen, ist sowieso alles gut. Der Schauspieler Burghart Klaussner, der Henry David Thoreaus "Wo und wofür ich lebte" liest, hat so eine. Thoreau erzählt darin von seinem zweijährigen Experiment Mitte des 19. Jahrhunderts, als Aussteiger im Wald den Sinn seines Lebens zu finden. Grossartig!

    Rike Hug, Bildchefin

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