Darum ist Hugowho unser neuer Schweizer-Crush

Seine sanften Moves und sind bei Weitem nicht das Einzige, was wir am Schweizer Musiker abfeiern. Sechs Gründe, warum wir Fan sind.

Von: Carole Barmettler

Darum ist Hugowho unser neuer Schweizer-Crush
Bild: zvg Düsterer Sound trifft auf Boyband-Look: Das ist Hugowho.
28 Jul '17
zurück +34 -21
28 Jul '17
zurück +34 -21

Freitag ist immer ein guter Tag. Der heutige macht uns aber besonders glücklich: Hugowho veröffentlicht nach drei Jahren endlich seine zweite EP "Another". Warum wir glauben, dass das mit dem 28-jährigen Schweizer, der mittlerweile in London zuhause ist, so richtig gross wird:

  1. Alles DIY

    Hugowho ist nicht nur musikalisch sein eigener Chef, er konzipiert auch seine Videos und das gesamte Artwork selber. Sucht der Künstler kreativen Support, tut er das ganz unkompliziert – zum Beispiel mit einem Musiker-Aufruf auf seiner Facebook-Seite. Die erste EP "I am not Hugo" hat der emigrierte Zürcher vor drei Jahren ohne Label im Rücken auf die Streaming-Plattform Soundcloud gestellt. Hat bestens geklappt: Die vier Songs haben es seither auf über 350'000 Streams gebracht.

  1. Er macht uns nachdenklich, aber nicht traurig

    Eine Trennung, respektive das Loslassen besingen, ohne uns in eine Depression verfallen zu lassen? Hugowho beweist mit seiner neuen EP "Another", dass diese Gratwanderung gelingen kann. Seine Klangwelten bastelt er übrigens mitunter aus Alltagsgeräuschen oder Tierlauten.

Das

Super düster und doch leicht: "Another" gibts ab heute auf Spotify zu hören.

Bild: zvg

  1. Er weckt 90s-Nostalgie

    Sein Style katapultiert uns zurück zu 90er-Boyband-Crushes und bringt unser Blut entsprechend in Wallung: Mittelscheitel, Goldkette und Trainerhose. Auch für Hugowhos Shirt mit Wolf-Print haben wir nur Liebe übrig.

  1. Er hat die Moves

    Worte können seinen smoothen Bewegungen (ab 2:10 im Video) nur schwer gerecht werden. Wir können nicht wegschauen und träumen von einer gemeinsamen Performance mit Musiker und Friday-Coverboy Crimer.

  1. Er setzt Prioritäten

    Der Künstler hat sich der Authentizität verschrieben. Er zieht sein Ding so durch, wie er es gut findet – auch wenn das manchmal bedeutet, sich im teuren London monatelang von Pasta zu ernähren oder nachts nur zwei Stunden Schlaf zu kriegen, weil er alles selber macht. "Es ist ein Leiden und ein Kampf. Aber nur so kann etwas Echtes entstehen", sagt er in einem Interview mit "Noisey".

  1. Er klingt international

    Hugowho ist Schweizer, klingt aber so dreamy international, dass Vergleiche mit Woodkid oder James Blake nahe liegen. Bitte mehr davon!

Wolf-Print kann nicht jeder tragen. Er schon.

Bild: zvg

comments powered by Disqus

Lies auch das