Dieser Mann wird Chef der "Vogue"

Star-Stylist Edward Enninful ist ab August als erster Mann überhaupt Chefredaktor der britischen "Vogue". Warum er die richtige Wahl ist.

Dieser Mann wird Chef der
Bild: Instagram edward_enninful Ob er noch Zeit für Home Office haben wird? Sein Hund Ru würde die Kuschelsessions wohl vermissen.
12 Apr '17
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  1. Er bringt Diversity in die "Vogue"

    Nachdem der 45-Jährige zum Chefredaktor ernannt wurde, waren die Reaktionen auf Social Media euphorisch: Edward Enninful ist schwarz, bekennt sich zu seiner Homosexualität und ist das Kind ghanaischer Immigranten – womit seine Ernennung ein Bekenntnis zur Diversität in einer Branche ist, in der Chefredaktions-Posten seit Jahrzehnten von weissen Frauen aus der Oberschicht besetzt werden. "Es wurde Zeit!", meint auch Rihanna.

  1. Er war schon als Teen ein Fashion-Profi

    Zunächst in London von einem Modelscout entdeckt, landete Edward bald beim britischen Magazin "i-D". Dort schnupperte er Styling-Luft – und wurde als 19-Jähriger Modechef. Kein internationales Magazin hatte je einen jüngeren.

  1. Edward wagt – und gewinnt

    Für die "All Black"-Ausgabe der italienischen "Vogue" hat Edward ausschliesslich mit dunkelhäutigen Models gearbeitet. 2008 war das revolutionär. Die Ausgabe wurde zur erfolgreichsten der "Vogue Italia" und war in den USA und England innert Stunden ausverkauft.

    Edward wagt – und gewinnt

    Bild: Cover Vogue Juli 2008

  1. Dem "W"-Magazin hat er den Hals gerettet

    Nach seinen Jahren beim "i-D" und der italienischen "Vogue" ging Edward 2011 zum US-Magazin "W", das er laut Experten aus dem Dornröschen-Schlaf geholt hat – indem er als Modechef unter anderem mit provokanten Covern für Aufmerksamkeit sorgte. "Ich spiele gern mit Kontrasten und der öffentlichen Wahrnehmung", sagte er der "New York Times".

Kate Moss als Nonne? Edward Enninful machts möglich. 

Bild: Cover W Magazine März 2012

  1. Seine Preis-Sammlung ist ritterlich

    Für sein Styling-Gespür hat Edward etliche Auszeichnungen erhalten: den Isabella Blow Award als bester Fashion Creator bei den Britisch Fashion Awards etwa oder den Cleo Award – in der Medienbranche ungefähr so wichtig wie der Oscar im Filmbusiness. Richtig Gänsehaut bekommen hat er aber, als er vergangenes Jahr für sein Diversity-Engagement in der Mode zum Offizier des britischen Empires ernannt worden ist.

  1. Er ist ein Social-Media-Pro

    Da lässt uns Edward nicht nur an seinem glamourösen Leben teilhaben – er äussert sich auch über Immigration. Zudem hat er via Instagram schon etliche neue Talente entdeckt. Und sein Hund Ru hat, na klar, einen eigenen Account.

    Er ist ein Social-Media-Pro

    Bild: Instagram edward_enninful

  1. Seine BFFs sind die wichtigsten Frauen im Modebusiness

    Supermodels wie Kate Moss und Naomi Campbell begleiten Edward schon seit zwanzig Jahren durch die Welt der Mode – und manchmal auch an Familiengeburtstage. Weitere Freunde: Karlie Kloss, Gisele Bündchen, Rihanna, Jessica Alba. Donatella Versace ist sogar fast ein bisschen verliebt: "Edward ist ein schöner Mann und er hat diesen tiefen, sexy Blick. Sagt es ihm nicht weiter, aber manchmal bedaure ich, dass er schwul ist", verrät sie. Laut Insidern ist sein Charme unwiderstehlich.

"Ich liebe dich, Schwester", kommentiert Edward diesen Instagram-Schnappschuss mit Naomi Campbell.

Auch Kate Moss hat er zum Fressen gern.

Bild: Instagram edward_enninful

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