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Sagt Tschüss zu euren Food-Phobien!

In der letzten Ausgabe unseres Gastblogs heisst es Abschied nehmen – von unseren Ess-Ängsten und von Miss Violet.

Von: Violet Kiani

Sagt Tschüss zu euren Food-Phobien!
Bild: istockphoto Delikatesse? Die Konsistenz der Auster ist für mich bis jetzt noch ein Grund "Nein Danke" zu sagen.
28 Mär '17
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Als Angelina Jolie vor einigen Wochen Kambodscha besucht hat, wurde sie von BBC dabei gefilmt, wie sie mit den Zwillingen Vivienne und Knox im Dschungel kocht und isst – unter anderem Spinnen und Skorpione.

Tatsächlich schoben sich die Hollywood-Kids Fühler, Beinchen und Panzer in ihre Münder, statt sich zu ekeln – Respekt für solch kulinarische Offenheit.

Seine Abscheu vor Nahrungsmitteln loszuwerden, ist nicht einfach: Ich selber habe mich jahrelang vor rohem Fisch und Sushi geekelt. Nach etlichen Versuchen, tolerant statt trotzig zu sein, esse ich Sushi heute gern. Zum Glück: ein ganzer kulinarischer Kosmos wäre mir verborgen geblieben. Toleranz beim Essen lohnt sich, sie erweitert unseren Horizont.

Manchmal brauchts mehrere Anläufe

Oder Pouletherzen – früher eklig, heute meine Geheimzutat in einer kräftigen Hühnerbrühe und auch gegrillt einer meiner Lieblingssnacks. Stinkender Schafskäse? Auf frisch geröstetem Brot mit Butter ein Gedicht – nicht länger zum Wegrennen. Manchmal braucht es eben mehrere Anläufe, eine Sache zu verstehen. Meine nächste Challenge: Austern mögen (trotz ihrer wabbligen Konsistenz) und sie frittieren, gratinieren und pochieren.

Und nun möchte ich mich mit diesem Eintrag bei euch verabschieden. Der Gastblog hat heute seinen letzten Auftritt und ich hoffe, Miss Violets Kitchen hat euch in den letzten 14 Monaten kulinarisch inspiriert. Mir hats grossen Spass gemacht in unserer virtuellen Küche!

Alles Liebe,

Eure Miss Violet

Violet Kiani hat zwei Kochbücher veröffentlicht, veranstaltet regelmässig Supperclubs und pendelt zwischen Zürich, Berlin und London. 

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