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Süsse Wolken aus Schaum und Zucker

Meringue ist leicht, fluffig, wunderschön – und feiert gerade ein Comeback. Mit diesem Grundrezept könnt ihr euch den Patisserie-Klassiker selber backen.

Von: Violet Kiani

Süsse Wolken aus Schaum und Zucker
Bild: istockphoto Meringue sollte knusprig sein und im Mund zergehen, dann ist es perfekt.
21 Feb '17
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Hand aufs Herz, wer ist nicht entzückt über den Anblick zart-weisser oder pastelliger Meringue-Wolken? In den 80s war Meringue, auch Baiser (franz. für Kuss) genannt, der Superstar der französischen Patisserie. In den folgenden Jahrzehnten galten sie dann eher als bieder.

Nun ist ein neuer Hype um das Dessert entstanden. Auslöser ist etwa der Meringue-Kuchen "Vainilla Merengu" der noblen Cipriani-Restaurants. Vielleicht sind aber auch neue Kreationen wie Baiser auf Kaffee und Metropolen-Bäckereien, die Meringue gern als XL-Wolke oder bunte Tropfen verkaufen, der Grund, dass die Kombination aus Eiweiss und Zucker wieder hip ist.

Eine Kreation, die auf Instagram gerade die Runde macht: Meringue auf dem Cappuccino.

Bild: Instagram woni26

Ob als simples Wölkchen zum Verschlingen, als Pavlova-Torte mit Schlagrahm und Früchten oder als weiches, angrilliertes Baiser auf einem Kuchen: Meringue-Masse braucht wenige Zutaten und ist daher ein günstiges und einfach herzustellendes Dessert.

Hier ein Grundrezept, das immer gelingt.

Baiser-Basics

Das braucht ihr für 1 Portion:

4 Eiweiss

1 Prise Salz

200 g Puderzucker

Saft einer Zitrone

So gehts:

Eiweiss in eine Schüssel geben, salzen und mit einem Mixer einen sehr steifen Schnee schlagen. Nach und nach Puderzucker zugeben und Zitronensaft hinzufügen.

So lange weitermixen, bis sich der Zucker gelöst hat und das Ganze eine schnittfeste Masse wird.

Nun kann das Baiser nach Belieben weiterverarbeitet werden. Einfach in einen Spritzsack füllen und auf einem mit Backpapier belegten Blech verschiedene Figuren formen.

Im Backofen bei ca. 80 Grad für etwa 3 Stunden trocknen lassen, bis sich die Masse leicht gelblich verfärbt hat.

Violet Kiani hat zwei Kochbücher veröffentlicht, veranstaltet regelmässig Supperclubs und pendelt zwischen Zürich, Berlin und London. Für Friday bloggt sie jeden Dienstag und Samstag über Food.

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