4 normale Dinge, die bei Kanyes Show passierten

Kanye West präsentierte seine neue Yeezy-Kollektion gestern an der New York Fashion Week. Und es ging tatsächlich um die Kleider.

Von: Martina Heldstab

4 normale Dinge, die bei Kanyes Show passierten
16 Feb '17
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Die Show fand um 15 Uhr Ortszeit statt, und das Spektakulärste am Ganzen war wahrscheinlich, dass Kanye sich nicht wie bei Modeshows üblich am Ende kurz auf dem Laufsteg zeigte, sondern im Verborgenen blieb. Nach einiger Zeit habe sich seine Frau Kim erhoben und sei backstage getrippelt, gefolgt von Anna Wintour, twitterten die Gäste.

Dass diesmal etwas anders sein würde, wurde schon in der Wahl der Location klar: Die Pier 59 Studios im Stadtteil Chelsea sind während der Modewochen zwar ein absoluter Hotspot, verhalten sich im Vergleich zum Madison Square Garden, wo das vorletzte Kanye-Spektakel über die Bühne ging, aber wie dein Lieblingscafé zum Hallenstadion. Es gab keinen Livestream, es gab kein neues Album zu promoten, und die Kardashians waren auch nicht vollzählig zugegen (Kendall lief gerade bei Anna Sui). Vier weitere Dinge, die normal waren.

 

  1. Die Show startete pünktlich

    Wir erinnern uns: Die Show zur vierten Yeezy-Kollektion fand mit vier Stunden Verspätung im Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Park statt. Und da es für Anfang September ungewöhnlich heiss in New York war, fielen die wartenden Models gleich reihenweise in Ohnmacht. Mister West scheint seine Lektion gelernt zu haben. Gestern startete die Show nur 25 Minuten verspätet, was in Fashionkreisen nicht der Rede wert ist.

  2. Keine Performance auf dem Laufsteg

    Models den Catwalk rauf- und runterlaufen lassen? Findet Kanye langweilig, und darum inszenierte er seine Models bisher gern wie lebende Statuen oder liess sie auf wabbeligem Untergrund paradieren - mehrmaliges Umknicken inklusive. Das ist ist jetzt vorbei. Die Models durften diesmal einfach ihren Job machen: Sie präsentierten Mode. Auf einem ganz normalen Laufsteg. Was für eine Erleichterung.

     

  1. Alle twitterten trotz Verbot

    Was die Fans am meisten störte war, dass die Show nicht live gestreamt wurde, wie in anderen Jahren üblich. Es gab sogar Plakate und Flyer, auf denen "No Photos, No Videos, ABSOLUTELY NO SOCIAL MEDIA" stand. Natürlich hat das niemanden davon abgehalten, trotzdem wie wild zu instagramen und zu twittern.

  1. Die Kleider waren tragbar

    Adieu, hautfarbener Nylon-Catsuit! Nicht nur bei der Show schaltete Kanye ein paar Gänge zurück, auch bei der Mode. Sie ist jetzt tragbarer. Es gab Hosen, Jacken, Hoodys, ganz viele Jeans und viele - dezente - Logos. Die Athleisure-Teile kann man sich auch an Frauen vorstellen, die nicht Kims Kurven haben. Generell schien die Kollektion diesmal nicht der Kardashian-Familie auf den Leib geschneidert zu sein, was ihr nur zum Vorteil gereichte.

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