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Sie kochen für Syrien

Aus der Idee eines Bloggers wurde die globale Charity-Kampagne #cookforsyria – eine Aktion, die zeigt, wie viel humanitäres Potenzial im Essen liegt.

Von: Violet Kiani

Sie kochen für Syrien
Bild: Instagram ottolenghi Stars united: Angela Hartnett (2. v. l.), Yotam Ottolenghi (4. v. l.) und Jamie Oliver (2. v. r.) posieren für Cook for Syria.
14 Feb '17
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Mit der Kampagne Cook for Syria bekommt der Food-Charity-Gedanke ein Social-Media-Update: Angefangen hat das Ganze mit einem Hashtag des Londoner Foodbloggers Clerkenwell Boy. Sein Ziel: durch kulinarische Aktionen mehr humanitäre Aufmerksamkeit auf Kinder im Syrien-Krieg lenken.

Ob Supperclub, Bankett oder Kuchenverkauf: Auf individuell organisierten Food-Events kann jeder für den guten Zweck Gäste bekochen. Die Spenden, die dabei zusammenkommen, werden in Zusammenarbeit mit Unicef UK etwa über diese Fundraising-Webseite gesammelt.

Ein Selbstläufer der Solidarität

Da hört die Aktion aber noch lange nicht auf: Köche wie Nigella Lawson, Yotam Ottolenghi, Nuno Mendes und Jamie Oliver haben auf Instagram den Hashtag benutzt oder in ihren Restaurants für Syrien gekocht. Initiant Clerkenwell Boy hat in Zusammenarbeit mit einigen Star-Köchen inzwischen sogar ein Kochbuch herausgebracht – die Einnahmen gehen an den Children of Syria Fund von Unicef.

Diese Aktion zeigt, wie viel ein einzelner – noch nicht mal prominenter – Mensch, mit einer Idee bewirken kann. Der Hashtag wurde tausendfach gepostet und zum Selbstläufer der Solidarität.

Aus einer Kampagne entstand ein Kochbuch und eine globale Bewegung

Authentische syrische Rezepte gibts im Kochbuch zur Charity-Aktion.

Bild: Instagram cookforsyria

Violet Kiani hat zwei Kochbücher veröffentlicht, veranstaltet regelmässig Supperclubs und pendelt zwischen Zürich, Berlin und London. Für Friday bloggt sie jeden Dienstag und Samstag über Food.

 

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