So machst du deine alten Sachen zu Geld

Wohin mit alten Möbeln, Büchern oder Elektronik? Wir haben ein paar Möglichkeiten zusammengetragen, die dir Geld bringen – oder ein gutes Gewissen.

Von: Britta Gfeller

So machst du deine alten Sachen zu Geld
Bild: Lukasz Wierzbowski Der Januar eignet sich gut für Neuanfänge – auch in den eigenen vier Wänden.
12 Jan '17
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Die Wohnung auszumisten, ist richtig befreiend. Was wir mit den alten Klamotten machen können, wissen wir. Doch wohin mit Möbeln, Büchern oder Elektrogeräten, die du nicht mehr möchtest? Vieles ist noch viel zu schön, um es einfach wegzuschmeissen, die Entsorgung ist teuer und auch nicht gerade umweltfreundlich. Hier sind Tipps, wie du deine ausrangierten Sachen loswirst und damit sogar noch Geld oder zumindest ein gutes Gewissen bekommst.

Apps

Auf der Gratis-App Tradono kannst du alles verkaufen – von Möbeln über Deko-Artikel bis zu ungebrauchtem Make-up. Einfach Foto hochladen, Preis festlegen und auf Interessenten warten. Die Geschäfte könnt ihr direkt über die Messenger-Funktion abwickeln und dort gleich klären, ob du die Sachen per Post verschickst oder der Käufer sie abholt.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die App Shpock. Die kannst du auch über die Website nutzen.

Mit Letgo wirst du ebenfalls alles Mögliche los, die Angebote kommen aber hauptsächlich aus Deutschland. Macht also vor allem Sinn, wenn du nahe der Grenze wohnst oder dir hohe Porto-Kosten nichts ausmachen.

Facebook

Unter “Entdecken” findest du die Kategorie “An- und Verkaufsgruppen”, dort gibts unzählige Seiten für alle möglichen Produkte. Einige sind schweizweit, andere speziell für deine Stadt. Der Vorteil an einer lokalen Gruppe: Du kannst deine gebrauchten Gegenstände direkt dem Käufer übergeben und sparst so das Porto.

Websites

Verkaufsplattformen wie Anibis.ch oder Tutti.ch werden zwar überflutet mit Angeboten, einen Versuch ists aber vor allem für grosse oder teure Gegenstände wie Möbel und Elektrogeräte wert. Auch lokale Websites wie Ronorp.ch und sogar die Intranets vieler Firmen haben einen Marktplatz. Diese sind meist übersichtlicher.

Flohmis

Hier holst du nicht das meiste Geld raus, auch weil du von deinem Gewinn noch die Standgebühr zahlen musst. Dafür machts am meisten Spass. Am besten geht auf dem Flohmarkt zwar Kleidung weg, doch auch mit schönen kleineren Möbeln, Büchern oder Einrichtungsgegenständen kanns klappen. Aufpassen musst du mit Parfüm und Ähnlichem, der Verkauf von Flüssigkeiten ist auf dem Flohmarkt oft verboten. Auch sperrige Möbel sind schwierig, da nicht alle Käufer mit einem grossen Auto anreisen. Wann und wo die Märkte stattfinden, erfährst du zum Beispiel hier.

Bücherbrockis

Bücher, CDs oder DVDs loszuwerden, ist oft schwierig. Wenns auf dem Flohmarkt nicht klappt, kannst du die Sachen in gutem Zustand im Bücherbrocki abgeben. Gibts in Aarau, Basel, Bern, Luzern und Zürich. Du verdienst zwar nichts, doch immerhin musst du keine Entsorgungsgebühren zahlen.

Caritas

Okay, wieder kein Geld für dich. Dafür machst du anderen eine Freude. Caritas-Märkte nehmen Haushaltsartikel und teilweise Möbel entgegen. Mehr Infos dazu gibts bei der Caritas-Organisation in deiner Nähe. Deine Spende geht an bedürftige Menschen oder wird im Brocki verkauft. Mit dem Geld, das so zusammenkommt, werden wiederum Hilfsprojekte finanziert.

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