Du willst dem Winter entfliehen?

We feel you! Deshalb gibts hier die Top 5 Go-To-Orte der Redaktion: einsame Strände, Kultur-Flashs und Cocktails statt Frostbeulen.

Du willst dem Winter entfliehen?
Bild: Melanie Biedermann Bloss noch raus aus der Kälte? Wie wärs mit Kambodscha, dem Winter-Get-Away unserer Redaktorin Melanie?
06 Jan '17
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  1. Mauritius

    "Seit ich vergangenen Februar auf Mauritius war, streiche ich mich jeden Tag mit dort geshopptem Frangipani-Bodyöl ein und versuche mich so olfaktorisch auf die Insel im Indischen Ozean zurückzubeamen. Das ist besonders beim momentanen Schneegestöber bitternötig – und zwar nicht nur wegen dem traumhaften Setting mit türkisblauem Wasser und weissem Sandstrand dort. Neben dem Fläzen in der Strandliege, hab ich mich dort nämlich fast wie Indiana Jones gefühlt: Sei es beim vierstündigen Hike durch den Macchabée-Tropenwald im Black River Gorges National Park, beim Tauchen mit Delfinen oder beim Dinner samt Besuch von einem echten Hai im Restaurant Barachois des Luxushotels Constance Le Prince Maurice – Mauritius bietet ziemlich viel Action. Ich komme definitiv wieder."
    Beauty-Redaktorin Irène Schäppi

    Mauritius

    Bild: zvg

  2. Uruguay

    "Ferien in Uruguay heisst: Auf dem Rücken eines Pferds in der Morgendämmerung (danach ist es zu heiss dafür) durch die Pampa streifen, beim Frühstück draussen den zwei Meter langen Leguanen neben dem Esstisch beim Fliegenfangen zusehen. Beach-Partys, die nach dem Mittagessen beginnen und in meinem Lieblings-Hippie-Indie-Beach-Ort La Pedrera an der Atlantikküste vor der Hütte die Füsse in den Sand stecken. On Top: Die besten Steaks der Welt, die besten Glacés der Welt, Churros mit Dulce de Leche und Streifzüge in der Siesta-Zeit durch die schwüle, leere Altstadt von Montevideo unternehmen."
    Fashion Director Martina Loepfe

    Uruguay

    Bild: Martina Loepfe

  3. Kapverdische Inseln

    "Die Kapverdischen Inseln sind zwar nur sechs Flugstunden von der Schweiz entfernt, trotzdem fühlt man sich auf der Inselgruppe, die etwa 570 Kilometer vor der afrikanischen Westküste bei Senegal liegt, wie am Ende der Welt. Auf Sal, der touristischsten Insel der Gruppe, sind auch im Januar 28 Grad, perfekt um im türkisfarbenen Atlantik zu baden, auf Vulkantour zu gehen oder mit einem Guide nachts die Meeresschildkröten beim Landgang zu beobachten.

    Cabo Verde ist ein Mix aus Portugal, Westafrika und Brasilien – und das zeigt sich nirgends schöner als in der Hauptstadt Praia auf der Insel Santiago mit der kargen Mondlandschaft. Einst eine portugiesische Kolonie, entstand aus der Durchmischung der Europäer und Westafrikaner die einzigartige, kreolische Kultur. Mit den Einheimischen am Meer Fisch und Seafood essen, sich auf dem ebenso lauten wie bunten Markt in Praia ein paar Badelatschen andrehen lassen oder mit dem Sammeltaxi auf Entdeckungstour gehen und dabei keinen einzigen Touristen antreffen - auf Cabo Verde vom Alltag abzuschalten könnte nicht leichter fallen."

    Redaktor Marc-André Capeder

    Kapverdische Inseln

    Bild: Luis Martins

  4. Mexiko

    "Wenn ich keine Lust auf den grauen, kalten Winter in der Schweiz habe, gehts meistens an die Riviera Maya in Mexico. Nach 11.5 Flugstunden sitze ich mit meinem Lieblingsdrink Tropical Coconut im kilometerlangen, feinen Sand und dippe die Füsse ins türkisgrüne, badewannen-warme Wasser der Karibik, mache einen Ausflug zum Chichén Itzá, streichle die kleinen Coatis in der Hotelanlage und freue mich auf die deftigen Chilaquiles Roja, die es hier an jedem Eck zum Frühstück gibt. Erholung pur, Batterie geladen - Me gusta México! PS: ab Mitte April gehts auch wieder direkt nach Cancun mit Edelweiss Air."
    Redaktionsassistentin Stefanie Goetz

    Mexiko

    Bild: zvg

  5. Kambodscha

    "Die Hauptstadt Phnom Penh ist voller Tuk-Tuks und Märkte, an denen man sich für quasi kein Geld durchschlemmen kann, im Olympia-Stadion (in dem die Olympiade nie stattfand) sporteln Einheimische nach Feierabend. Zwischen Armut und Wellblechdächern bleiben vor allem die wunderschöne Bauhaus-Architektur und die Herzlichkeit der Menschen hängen. Nach sieben bis zehn Busstunden (je nach Fahrer, Verkehr und kreuzenden Viehherden) ist man in der Tempelstadt Angkor Wat, beim Touri-Ort Siem Reap (Ruinen anschauen und schnell wieder weg). Wofür ich Kambodscha wirklich liebe: Es hat mir meinen Teen-Traum erfüllt – unter Sternen mit leuchtendem Plankton schwimmen. Und zwar am noch einigermassen einsamen Strand auf Koh Rong Samloem vor den Huba-Huba-Bungalows."
    Redaktorin Melanie Biedermann

    Kambodscha

    Bild: Melanie Biedermann

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