Das sind die Food-Trends 2017

Die Bio-Supermarktkette “Whole Foods” hat ermittelt, was im nächsten Jahr essenstechnisch angesagt sein wird.

Von: Britta Gfeller

Das sind die Food-Trends 2017
Bild: istockphoto Wird 2017 gross: roter Mais – siehe Punkt 1.
23 Dez '16
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Essen ist längst nicht mehr einfach nur Nahrungsaufnahme, sondern ein echter Lifestyle. Deshalb gibts auch hier, halt wie in der Mode, Trends, die sich von Jahr zu Jahr verändern. Welche es für 2017 sein werden, haben die Trendforscher und Einkäufer der US-Bioladen-Kette "Whole Foods" ermittelt.

  1. Pinkes Gemüse

    Lila Blumenkohl, dunkelvioletter Reis, purpurner Spargel, pinke Süsskartoffeln oder rotblauer Mais kommen nächstes Jahr vermehrt auf unsere Teller. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch gesund: Die knalligen Farben zeigen an, dass die Pflanzen voller Nährstoffe und Antioxidantien stecken. Laut den Trend-Forschern wird das pinke Gemüse dann auch zu Müsli, Chips oder Tortillas verarbeitet.

  2. Wellness-Drinks

    Juices sind so 2016! Die Wellness-Getränke des kommenden Jahres bestehen aus Heilpflanzen und sind in der Alternativmedizin verwurzelt. Sie beinhalten zum Beispiel Kräuter, Apfelessig, Kurkuma und sogar Pilze wie Reishi (wirkt entgiftend) oder Chaga (wird unter anderem gegen Krebs eingesetzt).

  3. Alles aus Kokos

    Kokosöl und Kokoswasser waren schon in diesem Jahr ein riesen Hype. 2017 geht der Trend noch weiter. Dann kochen wir auch vermehrt mit Kokoszucker, Kokossaucen oder Kokosbutter und essen Kokoschips, -glace oder -tortillas.

  4. Japanisches Essen

    Miso (Soja-Paste), Mirin (Reiswein), Ponzu (Sauce auf Zitrusfrüchte-Basis), Kelp, Wakame, Nori und Dulse (alles Algensorten), Pflaumenessig und Sesamöl sollten wir uns merken, denn im nächsten Jahr werden wir laut “Whole Foods” öfter japanisch kochen – und zwar längst nicht nur Sushi. Angesagt sein werden auch herzhafte Miso-Suppen zum Frühstück oder kleine Reisküchlein zum Dessert.

  5. Kreative Saucen und Dips

    Ketchup und Mayo bekommen Konkurrenz – zum Beispiel von schwarzem Tahini, scharfer Habanero-Confi, Knoblauch-Purée, Dattel-Sirup oder Randen-Salsa. Da ist für jedes Gericht eine Sauce dabei, die ihm einen noch interessanteren Geschmack verleiht.

  6. Neue Pastasorten

    Clean Eating statt Nonnas Wohlfühl-Rezept: 2017 bestehen Nudeln nicht mehr nur aus Weizen, sondern auch aus Quinoa, Linsen, Edamame und Kichererbsen. Oder noch extremer: aus spiralisiertem Gemüse. Glück für alle Pasta-Lover: Die traditionellen Spaghetti, Penne und Co. verschwinden nicht ganz, sie werden jedoch frisch und von Hand gemacht.

  7. Bewusste Zubereitung

    Die “Whole Foods”-Crew hat nicht nur untersucht, was wir zu uns nehmen werden, sondern auch, mit welcher Einstellung wir das tun. Ergebnis: Wir kochen und essen 2017 noch bedachter, überlegen uns noch besser, wie wir beim Kochen Zeit und Geld sparen, gesünder essen und dabei Food Waste reduzieren können – zum Beispiel, indem Rüstabfälle in Eintöpfen oder Suppen verwertet werden.

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