Es gibt immer mehr schwarze Cover-Girls

Immer öfter sehen wir Dunkelhäutige auf den Titeln von Modezeitschriften. Ein paar grosse Namen ziehen aber leider noch nicht mit.

Von: Karin Zweidler

Es gibt immer mehr schwarze Cover-Girls
Bild: Cover US Vogue Oktober 2016 Schauspielerin Lupita Nyong'o auf der Oktober-Ausgabe der US-"Vogue".
15 Dez '16
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Die Fashion-Welt wird immer offener. Plus-Size-Babe Ashley Graham hats gerade auf das Cover der kommenden Januar-Ausgabe der britischen "Vogue" geschafft, die deutsche "Men's Health" zeigte im April mit Benjamin Melzer einen Transgender-Mann auf der Titelseite – und auch was die Diversity in Sachen Hautfarbe angeht, scheint sich was zu tun.

Die richtige Richtung

Das Online-Magazin "The Fashion Spot" hat sich die Covers der wichtigsten Modezeitschriften des letzen Jahres ganz genau angeschaut und jetzt einen Report hinsichtlich Diversität veröffentlicht. Der zeigt: 29 Prozent der Covermodels der 48 untersuchten Publikationen hatten eine andere Hautfarbe als weiss – das sind 6,2 Prozent mehr als im Jahr 2015 und satte 11,6 mehr als noch 2014. Es geht in die richtige Richtung. Das Problem: Nicht alle ziehen mit.

Grosse Namen drücken den Schnitt

Während viele der untersuchten Titel mehr und mehr auf Diversität achten, verzichteten andere im letzten Jahr immer noch komplett darauf und packten ausschliesslich weisse Frauen auf ihre Titelseiten. Darunter grosse Namen wie das "Love Magazine" (übrigens auch im Adventskalender des Magazins klickt man bisher nur auf weisse Frauen), die deutsche "Vogue", die britische "Harper's Bazaar" oder das "Porter Magazine". Hoffen wir aufs nächste Jahr.

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