Endlich ist ein Plus-Size-Model auf der "Vogue"

Die dürren Zeiten sind vorbei: Mit dem "Sports Illustrated"-Babe Ashley Graham hat es das erste Mal ein Plus-Size-Model auf das Cover der wichtigsten Modezeitschrift der Welt geschafft.

Von: Sophia Cosby

Endlich ist ein Plus-Size-Model auf der
Bild: Cover Britische Vogue Januar 2017 Natürliches Make-up und vom Wind zerzauste Haare: Ashley Graham ganz natürlich.
02 Dez '16
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Kate Moss war schon unglaubliche 300 Mal auf einem "Vogue"-Cover zu sehen. Und wenn nicht sie, dann war es eine ihrer ebenso schlanken Kolleginnen. Da ist ein Curvy-Covergirl längst überfällig – und endlich haben wir sie: Das amerikanische Plus-Size-Model Ashley Graham ziert die Januar-Ausgabe der britischen "Vogue". In Szene gesetzt wurde die 28-Jährige vom legendären Fotografen Patrick Demarchelier.

Modewelt in Umbruchstimmung

Seit Jahren bringt Chefredaktorin Alexandra Schulman ihr Missfallen an den winzigen Kleidergrössen vieler Modedesigner zum Ausdruck. Auch Ashley Graham, die mit ihrem "Sports Illustrated"-Cover ihren Durchbruch feierte, setzt sich für das Body-Positivity-Movement ein: Auf Instagram erinnert sie ihre Follower daran, dass "alle Körper schöne Körper sind" und Schönheit nichts mit dem Körperumfang zu tun hatAls Mattel eine Barbie in ihrem Ebenbild produzierte, hatte Ashley nur eine Bedingung: "Die Oberschenkel müssen sich berühren."

Mit ihr auf dem Cover macht die britische "Vogue" endlich einen konkreten Schritt in Richtung Body Diversity. Dass es nur ein Porträtfoto von Ashley und nicht ihre Kurven auf das Magazin geschafft haben, ist ein bisschen enttäuschend – aber hoffentlich nur der zaghafte Anfang eines neuen Zeitalters.

 

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