Erst Man Bun, dann Haarausfall?

Es war die Frisur der letzten Jahre. Jetzt sagen Experten, der Männerdutt führe zu Geheimratsecken. Das wollten wir genauer wissen.

Von: Karin Zweidler

Erst Man Bun, dann Haarausfall?
Bild: Getty Images Schön brav Bun-Pausen einlegen, gell Harry Styles.
07 Apr '16
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Entweder man liebt den Männerdutt, oder man hasst ihn. Eigentlich auch egal, denn Fakt ist: So oft wie in den vergangenen Jahren haben wir Haargummis noch nie auf Männerköpfen entdeckt. Die Anti-Man-Bun-Fraktion dürfte sich jetzt aber freuen. Die Haare zum Dutt zu binden, soll nämlich gar nicht gesund sein, sagt Giuseppe Manieri vom Haarinstitut Zürich: "Man Buns können Haarausfall auslösen und so zu Geheimratsecken führen."

Die Haare wachsen nach

Wer zu fest zieht, lässt Haare, das bestätigt auch Raphael Hofstetter vom Zürcher Coiffeur Charles Aellen: "Die Wurzeln halten nur 200 Gramm Zug aus." Er sagt aber auch: "Wer nicht allzu eng bindet und die Haare zwischendurch offen trägt, ist auf der sicheren Seite." So wie Harry Styles. Das One-Direction-Mitglied zeigt sich abwechselnd mit Männerdutt und wallender Mähne.

Es wird wieder schicker

Alles gar nicht so schlimm also. Und trotzdem trennen sich die Promi-Jungs reihenweise von ihrer Haarpracht: Leo DiCaprio trägt seine Haare wieder kurz, Orlando Bloom hat seine Locken gestutzt und sogar Man-Bun-Jünger Jared Leto hat sich seines Markenzeichens entledigt. Dafür sei aber nicht per se die Angst vor dem Haarausfall verantwortlich, sagt Hofstetter, sondern einfach nur, dass der Trend langsam aber sicher vorbei sei: "Wir habens jetzt einfach gesehen." Und was kommt als nächstes? "Wir frisieren uns wieder, es wird schicker – das sieht man ja auch in der Mode."

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