Yep, es gibt auch nachhaltigen Schmuck

von Luise Philine Pomykaj

9 MAI 2018

Fashion

Wusstet ihr, dass die Herstellung von Schmuck oft unter entsetzlichen Bedingungen stattfindet? Fünf Frauen, die sich für Nachhaltigkeit in der Branche einsetzen.

Es glitzert, es ist aus Gold – wir wollen es. Die Liebe zu schönem Schmuck lässt uns gar nicht erst darüber nachdenken, wie dieser überhaupt entstanden ist. Laut der deutschen Umweltorganisation Rettet den Regenwald e.V. verursacht aber allein die Gold-Gewinnung für einen Ring unglaubliche 20 Tonnen giftigen Abfall. Die Dämpfe der Chemikalien sind für die Minen-Arbeiter ausserdem extrem schädlich – und diese Arbeiter sind teilweise noch Kinder. 

Gut also, dass sich die Schmuckbranche ihren Auswirkungen auf die Umwelt immer bewusster wird und sich mehr und mehr für Nachhaltigkeit einsetzt – durch Gold, das internationale Nachhaltigkeitsstandards erfüllt oder durch Abkommen, die den Handel mit sogenannten Blutdiamanten verbieten. 

Auch das renommierte Schmuck– und Uhren-Imperium Chopard sicherte zu, bis Juli 2018 zu 100 Prozent faires Gold zu verwenden. Was bedeutet, dass ausschliesslich mit Händlern und Organisationen, die hohe Sozial- und Umweltstandards erfüllen, zusammengearbeitet wird. Zusätzlich wenden sich immer mehr Designer künstlichen Schmucksteinen zu oder arbeiten mit recyceltem Gold und Vintage-Diamanten.

In unserer Bildstrecke stellen wir euch Frauen vor, die nachhaltigen Schmuck zu ihrem Beruf gemacht haben. 

Noch mehr von uns

Was hältst du von diesem Artikel?

  • :(
  • love it no Data :(
  • haha no Data :(
  • wow no Data :(
  • traurig no Data :(
  • wütend no Data :(
  • love it
  • haha
  • wow
  • traurig
  • wütend