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Seid ihr auch so müde?

von Irène Schäppi

29 MÄRZ 2018

Health

Ständige Wetterwechsel, Zeitumstellung und Hormonschwankungen: Alles Gründe, weshalb wir uns gerade schlapp fühlen. Aber man kann etwas gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun.

Die ersten Kirschblüten blühen schon auf, wir dagegen gähnen immer noch. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die alles andere als ein medizinisches Märchen ist: Fast 70 Prozent aller Menschen leiden – von Mitte März bis Mitte April – darunter. Ein Grund dafür ist der bei unserem Frühling leider häufig auftretende Temperaturwechsel: Sobald es etwas wärmer wird, weiten sich die Blutgefässe, der Blutdruck nimmt ab. Dann gibts wieder Tage, wo es draussen kälter ist. Die Blutgefässe verengen sich und der Blutdruck steigt. Dieses Auf und Ab ist Stress für unseren Körper und darum sind wir ständig müde.


Wechselbad der Hormone ist eine der Hauptursachen

Daneben hat unser Körper auch noch mit einer Hormon-Achterbahn zu kämpfen, was gemäss Forschern der Georgetown University in Washington[nbsp]besonders für die Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich ist. Denn im Winter hat unser Körper vor allem Melatonin produziert, ein Hormon das müde macht. Sobald wir mehr Licht abbekommen,[nbsp]wird wieder[nbsp]vermehrt das Glückshormon Seratonin ausgeschüttet. Eigentlich eine gute Sache,[nbsp]hätten wir nicht noch so viel[nbsp]Melatonin von der Winterzeit im Körper. Die Hormonverwirrung ist also perfekt und wir werden trotz genügend Schlaf nicht richtig wach.

Man kann aber etwas gegen diese Müdigkeit tun:

1. Die Sonnenbrille nicht aufziehen

Tageslicht und Sonne kurbeln die Seratoninproduktion an und wir haben automatisch bessere Laune. Darum gilt: Auch wenn es blendet, lasst die Sonnenbrille mal stecken und tankt Licht. Denn die UV-Strahlen können das Glückshormon erst dann regulieren, wenn sie direkt auf die Netzhaut treffen.


2. Ab an die frische Luft

Ob Morgenyoga bei offenem Fenster oder ein Spaziergang im Freien: Je mehr Sauerstoff wir aufnehmen, desto fitter fühlen wir uns.


3. Sauna und Wechselduschen

Regelmässige Saunabesuche können die Blutgefässe stabilisieren und wir haben weniger mit ermüdenden Blutdruckschwankungen zu kämpfen. Auch gut: Am Morgen abwechselnd kalt und warm duschen. Das fördert die Durchblutung und trainiert das Gefässsystem.Obendrauf gibts noch ein strafferes Bindegewege, ein Super-Prep für die Bikini-Saison also.


4. Mit Aromatherapie nachhelfen

Rosmarin gilt als der Espresso in der Aromatherapie und soll den Kreislauf in Schwung bringen. Kombiniert mit Zitronen- sowie Rosengeranienöl gibts richtig Energie. Vor allem als Face Spray, den ihr sogar selbst herstellen könnt: Je 5 Trophen Zitronen- und Rosengeranienöl in ein Sprühfläschchen (gibts in der Drogerie oder Apotheke) geben und mit 49ml Rosmarinhydrolat auffüllen. Wichtig: Vor Gebrauch den Face Spray gut schütteln, da die ätherischen Öle sich sonst nicht mit dem Hydrolat vermischen.


5. Kohlenhydrate essen

Ihr habt richtig gelesen: Neben Vitaminreichen Superfoods, können Kohlenhydrate gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.[nbsp]Denn erst mit Stärke oder Zucker[nbsp]wird der Blutzucker erhöht und das Seratonin so ins Gehirn transportiert. Pizza oder Schoggi sind damit aber trotzdem nicht gemeint. Viel eher denken wir hier an Vollkornbrot, aber auch Kartoffeln oder Bananen und[nbsp]Trockenobst.





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