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So pflegst du deine Bikinis richtig

von Luise Philine Pomykaj

13 JUNI 2018

Fashion

Bei 30 Grad in der Waschmaschine oder doch lieber Handwäsche? Wir verraten euch, wie Bikinis und Badeanzüge lange schön bleiben

Ausgeleierte Gumminähte, Verfärbungen von Sonne, Deo und Sonnencreme und von Chlor und Salzwasser geschädigte Stoffe – ein Bikini oder Badeanzug kann noch so teuer und qualitativ hochwertig sein, oft macht er bereits nach einem Sommer schlapp. Es sei denn, man pflegt ihn richtig.

  • Wäscheetikett lesen
    Schaut euch beim Kauf eines Bikinis oder Badeanzuges unbedingt das Wäscheetikett an. Das gibt an, aus welchen Materialien das Modell besteht: Aus Spandex hält Bademode schon mal länger, weil das Material dafür sorgt, dass der Bikini in Form bleibt. Wer viel in der Badi ist, fährt gut mit Materialien wie chlorresistentem Elastan. Das findet man zum Beispiel in Bademode von Nike.
  • Per Hand waschen
    Egal wie erschöpft ihr nach der Schwimmerei und langem Sonnenbaden seid – wascht euren Bikini oder One-Piece danach von Hand aus, besonders wenn ihr ihn in Chlor oder Salzwasser getragen habt. Verwendet hierfür ein Stück Waschseife, mit der ihr an den Säumen, Trägern und BH-Bügeln entlangfahrt. An diesen Stellen bilden sich gerne Schweiss- und Sonnencremeränder, die für gelbe Stellen sorgen. Weicht die Bademode dann 30 Minuten lang in kühlem oder warmem Wasser mit einem Waschmittel ein und spült sie anschliessend aus.
  • An der Luft trocknen lassen
    Eure Bademode mag die Hitze des Wäschetrockers ganz und gar nicht, denn sie schadet der Elastizität und meistens sorgt sie eben auch fürs Eingehen und Schrumpfen. Das Auf und Ab im Tumbler und die dadurch erzeugte Reibung sorgen ausserdem für Fusselbildung. Legt euren Bikini oder Badeanzug lieber nach dem Waschen zum Trocknen flach hin – auf ein Handtuch auf einen Wäscheständer zum Beispiel. Wringt ihn nicht aus, das stresst die Fasern des Materials und das Teil verliert an Form. Legt ihn auch nicht in die pralle Sonne – so bleichen die Farben aus. Wenn euer Bikinioberteil Pads enthält, wascht und trocknet diese separat.
  • Deo - und Sonnencremeflecken sofort behandeln
    Wer den Fleck daheim bemerkt und einen Fleckentferner zur Hand hat, sollte diesen sofort einsetzen und den Bikini auswaschen. Leider unterwegs am Strand und im Hotel nichts dabei? Dann versucht es mit Backnatron oder Essig – das gibts in jeder Hotelküche. Lasst das Natron ca. 30 Minuten einwirken und wascht den Badeanzug anschliessend aus. Für eine Essiglösung gilt: Drei Teile Wasser zu einem Teil Essig. Ihr könnt hellen Essig auch direkt auf den Fleck tupfen, solltet dabei aber sparsam sein.
  • Packt eure Bademode, sobald ihr heimkommt, aus 
    Wenn ihr aus der Badi oder vom See aus nach Hause fahrt, stopft ihr den nassen Bikini bestimmt in eine Plastiktüte? Zuhause aber unbedingt gleich wieder auspacken. Denn wenn der Bikini in einer warmen Pfütze liegt, verformt es sich und die Fasern werden geschädigt. Und jeder, der seine Schwimmsachen mal im Plastiksäckli vergessen hat, erinnert sich an den grässlichen Geruch  – richtig, das Teil fängt an zu schimmeln.
  • Offene Nähte sofort angehen
    Anfangs sind es nur drei kleine Stiche, am Ende ist es eine komplett offene Naht. Wer also bemerkt, dass sich eine Naht öffnet, sollte diese sofort wieder zunähen.
  • Richtig verstauen
    Ist der Sommer erst einmal rum, werden Bikinis und Badeanzüge gerne in Vakuumbeuteln im Estrich oder Keller verstaut. Elastisches und dehnbares Material kann so brüchig werden, deshalb die Bademode lieber in der Wäscheschublade das Kleiderschrankes überwintern.

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