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10 Karrieretipps für Selbstständige

von Eva Hediger

23 APRIL 2018

Job & Budget

Wenn du deine eigene Chefin bist, bestimmst du selber, woran und wann du arbeitest. Trotzdem: Um erfolgreich zu sein, solltest du gewisse Regeln beachten.

  • Sei realistisch
    Du würdest so gerne von deinem Beauty-Videokanal leben? Deine selbstgestrickten Socken in den Boutiquen der Stadt verkaufen? Schreibe zuerst einen Businessplan. Dann merkst du, wie realistisch deine Geschäftsidee wirklich ist – und ob sie vielleicht besser ein Hobby bliebt.
  • Wähle den richtigen Zeitpunkt
    Du bist völlig fertig, weil du die letzten Jahre 150 Prozent gearbeitet hast. Die Trennung von deinem Boyfriend raubt dir jede Nacht den Schlaf. Du zahlst noch einen Kredit ab. Verschiebe das Projekt Selbstständigkeit lieber auf später.
  • Melde dich bei der SVA an
    Machst du mehr als 2300 Franken Umsatz pro Jahr, musst du dich als Selbstständige bei der Sozialversicherungsanstalt anmelden. Doch Achtung! Du musst beweisen, dass du wirklich selbstständig arbeitest. Sammle deshalb Rechnungen, Quittungen und Mietverträge.
  • Pflege deinen Kundenstamm
    Um von der SVA als Selbstständige akzeptiert zu werden, musst du für mehrere Kunden Aufträge erledigen. Mehr als drei Arbeitgeber solltest du aber sowieso haben. Nur so bist du auch finanziell unabhängig. Und spannender ist es erst noch.
  • Versteckte Kosten
    Schreibst du deine erste Rechnungen als Selbstständige, wirst du vermutlich denken: «Yay, sooo viel Lohn!». Doch jetzt musst du nicht nur deine Sozialversicherungen selbst bezahlen, sondern auch die Ausstattung deines Arbeitsplatzes. Eine Faustregel: Als Freelancer solltest du das 1,5-fache deiner angestellten Kollegen verdienen.
  • Halte durch!
    Dass du Newie sofort die tollsten Projekte kriegst, ist eher unwahrscheinlich. Halte trotzdem durch. Absagen und Flauten gehören vor allem am Anfang dazu. Erst wenn es nach einiger Zeit nicht besser wirst, solltest du dich um Alternativen kümmern.
  • Sag Nein!
    Trotzdem: Das Projekt passt dir nicht? Der Stundenlohn viel zu tief? Du bist sowieso gerade genügend ausgelastet? Dann sage Nein. Du musst nicht jeden Antrag annehmen – auch wenn das am Anfang sehr viel Mut verlangt
  • Zeit ist Geld?
    Ferien und Feiertage werden dir als Angestellte bezahlt. Arbeitest du als Selbstständige nicht, kriegst du auch kein Geld. Gönn dir trotzdem genügend Auszeiten, sonst bist du bald ausgepowert.
  • Kombiniere verschiedene Jobs!
    «Selbstständigerwerbender im Nebenerwerb» klingt kompliziert, heisst aber eigentlich nur: Die meiste Zeit arbeitest du als Angestellte, erledigst aber auch Aufträge als Selbstständige. Eine gute Lösung für all jene, die sich doch noch vor der finanziellen Ungewissheit eines Freelancers grauen.
  • Präsentier dich
    Egal ob eine hübsche Hommage oder dieser eine Apéro, den vermutlich alle in der Branche besuchen werden: Präsentier dich off- und online! Nur so zeigst du allen, dass du auch da bist – und das erst noch ziemlich erfolgreich.

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