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Reis, Reis, Baby!

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22 MAI 2018

Food & Home

Für eine indonesische Reistafel brauchts kein Besteck, sondern nur eine Hand und Lust auf exotische Aromen aus dem fernen Südostasien.


Trotz ihres Namens ist die indonesische Reistafel eine Erfindung der Holländer. Die einstigen Kolonialherren liebten es, festliche Bankette mit den Köstlichkeiten des Inselreichs auszurichten. Bald etablierten sie den neuen Brauch auch daheim in den Niederlanden, wo die Reistafel heute ein fester Bestandteil der Küchenkultur ist. Ihre Popularität verdankt sie den exotischen Aromen, der enormen Vielfalt und nicht zuletzt der geselligen Komponente. Gerade bei Essen gilt: Geteilte Freude ist doppelte Freude.


Die Grundlage jeder Reistafel bildet natürlich der Reis. Um ihn herum gruppieren sich bis zu 40 verschiedene Speisen. Mal mit Rind, Schwein oder Poulet, mal mit Fisch oder Meeresfrüchten, mal mit Gemüse, Früchten oder Tofu. Wer Vegetarier und Fleischtiger bewirtet, liegt darum mit einer indonesischen Reistafel auf jeden Fall richtig.


Zu den Speisen kommen sogenannte Sambals. Das sind Pasten und Saucen, die meist ordentlich Schärfe bringen. Besonders bekannt ist in Europa Sambal Oelek, ein feuriger Mix aus roten Chilis, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch. Geröstete Erdnüsse, Cashews oder Kokosraspel – Seroendeng genannt – dürfen ebenfalls nicht fehlen.


Zu den Klassikern auf der Reistafel zählen Satay (grillierte Fleischspiesse mit Erdnusssauce), Rendang (würziges Curry mit Rindfleisch), Gado-Gado (warmer Gemüsesalat mit Erdnusssauce) – und Bami Goreng, die weltberühmte Spezialität mit Nudeln, Gemüse oder Fleisch. Auf diese Köstlichkeit zu verzichten, nur weil sie ein Nudelgericht ist, wäre ja auch jammerschade.


Da es in Indonesien üblich ist, mit der rechten Hand zu essen, verzichten auch die Holländer bei ihrer Rijstafel gerne auf Besteck. So wird das asiatische Sharing-Vergnügen noch authentischer. Damit sich keiner die Finger verbrennt, isst man die Speisen nicht dampfend heiss wie zum Beispiel einen europäischen Eintopf, sondern schon ein wenig abgekühlt.


Indonesische Saucen sind im Vergleich zur hierzulande so beliebten thailändischen Küche deutlich dicker. Entsprechend leichter lassen sie sich auf die Speisen geben und zum Mund führen. Es muss sich also niemand Sorgen machen, dass nach der indonesischen Reistafel der ganze Tisch voll gekleckert sein könnte. Zu Ende ist eine indonesische Reistafel übrigens erst, wenn der letzte Gast gegangen ist.

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